Prof. Dr. Reinhard Mußgnug

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Lebenslauf

Ausgewählte Schriften

Historische Quellentexte

Verkauf: ausgewählte Schriften Hans Schneider
 

Prof. Dr. Reinhard Mußgnug

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Hinweis: Die Illustrationen zu "Der Rheinbund" in Der Staat Bd. 46 (2007) stehen zum Download bereit.
 

 

Lebenslauf

Jahrgang 1935, Studium vom Sommersemester 1954 bis zum Wintersemester 1957 in Heidelberg, Erlangen, München und Heidelberg. Assessorexamen 1962 in Stuttgart.
1963 Promotion bei Hans Schneider. 1963-1969 wissenschaftlicher Assistent in Hamburg und Heidelberg. 1969 Habilitation für die Fächer Staats- und Verwaltungsrecht, Verfassungsgeschichte der Neuzeit, Finanz- und Steuerrecht in Heidelberg.
Von 1971 bis 1975 ordentlicher Professor für öffentliches Recht an der Freien Universität Berlin. Von 1975 bis 1978 ordentlicher Professor für öffentliches Recht an der Universität Mannheim. Seit 1978 Ordinarius für öffentliches Recht an der Universität Heidelberg und Direktor des Instituts für Finanz- und Steuerrecht.
Seit 1989 Mitglied des Senats der Universität Heidelberg. Seit 1991 Mitglied des Studienausschusses des Deutschen Juristenfakultätentages.
Von 1976-1986 Richter im Nebenamt am Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg; seit 1978 Beisitzender Richter am Disziplinarhof Baden- Württemberg. Seit 1977 Mitglied des Präsidiums des Deutschen Hochschulverbands. Seit 1986 Geschäftsführer und Zweiter Vorsitzender der Universitäts-Gesellschaft Heidelberg. Vorsitzender des Arbeitskreises "Recht der militärischen Verteidigung" beim Heeresführungskommando Koblenz.
Seit 1993 Mitglied des Gesprächskreises "Kulturgüterschutz" beim Bundesinnenministerium. 1989-1993 Erster Vorsitzender der Vereinigung für Verfassungsgeschichte.

Forschungsinteressen

Finanzverfassungsrecht, Verfassungsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, Recht des nationalen und internationalen Kulturgüterschutzes, Recht der militärischen Verteidigung, theoretische Grundlagen der Juristenausbildung.

 

 

Schriftenverzeichnis Prof. Dr. Reinhard Mußgnug

– Auswahl –

Europäischer und nationaler Kulturgüter-Schutz,
in: R. Mußgnug/G. Roellecke (Hg.), Aktuelle Fragen des Kulturgüterschutzes, Heidelberg 1998, S. 11 ff.

Das Wahlrecht für Minderjährige auf dem Prüfstand des Verfassungsrechts,
in: R. Stober (Hg.), Recht und Recht, Festschrift für Gerd Roellecke zum 70. Geburtstag, Stuttgart u.a. 1997, S. 165 ff.

Staatsüberschuldung und Verfassungsrecht,
in: E. Kantzenbach (Hg.), Staatsüberschuldung, Göttingen 1996, S. 59 ff.

Überlegungen zur Umsetzung der neuen EG-Vorschriften über den Verkehr mit Kulturgütern,
in: U. Beyerlin/M. Bothe/R. Hofmann/E.-U. Petersmann, Recht zwischen Umbruch und Bewahrung, Festschrift für Rudolf Bernhardt, Heidelberg 1995, S. 1225 ff.

Zustandekommen des Grundgesetzes und Entstehen der Bundesrepublik Deutschland,
in: J. Isensee/P. Kirchhof (Hg.), Handbuch des Staatsrechts der Bundesrepublik Deutschland, Band I, Grundlagen von Staat und Verfassung, 2. Aufl., Heidelberg 1995, § 6, S. 219 ff.

Konkurrierende Gesetzgebungskompetenz der Länder für Bundessteuern? – Zur Auslegung des Art. 105 Abs. 2 GG,
in: P. Kirchhof/K. Offerhaus/H. Schöberle (Hg.), Steuerrecht – Verfassungsrecht – Finanzpolitik, Festschrift für Franz Klein, Köln 1994, S. 651 ff.

Sachverhaltsaufklärung und Beweiserhebung im Besteuerungsverfahren,
in: Juristische Schulung 1993, S. 48 ff.

Wendemarken in der Verfassungsgeschichte?,
in: B. Becker/H. P. Bull/O. Seewald (Hg.), Festschrift für Werner Thieme zum 70. Geburtstag, Köln u.a. 1993, S. 141 ff.

Das Staatserbe Preußens – Rechtslage und Verfassungswirklichkeit –,
in: Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen Geschichte, Bd. 2, 1992, S. 1 ff.

Verfassungsrechtlicher und gesetzlicher Schutz vor konfiskatorischen Steuern,
in: Juristen Zeitung 1991, S. 993 ff.

Die Finanzierung der Verwaltung an der Wende vom Ständestaat des 18. zum Verfassungsstaat des 19. Jahrhunderts,
in: Der Staat – Beiheft 9, Berlin 1991, S. 79 ff.

Der Beitrag des Grundgesetzes zur politischen Stabilisierung der Bundesrepublik,
in: R. Mußgnug (Hg.),

Rechtsentwicklung unter dem Bonner Grundgesetz,
Heidelberg 1990, S. 53 ff.

Das Steuerrecht im Urteil der öffentlichen Meinung,
in: Heidelberger Jahrbücher XXXIII, 1989, S. 107 ff.

Gesetzesgestaltung und Gesetzesanwendung im Leistungsrecht,
in: Veröffentlichungen der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer, Bd. 47, Berlin, New York 1989, S. 113 ff.

Carl Schmitts verfassungsrechtliches Werk und sein Fortwirken im Staatsrecht der Bundesrepublik Deutschland,
in: H. Quaritsch (Hg.), Complexio Oppsositorum. Über Carl Schmitt, Berlin 1988, S. 517 ff.

Die Beiladung zum Rechtsstreit um janusköpfige und privatrechtsrelevante Verwaltungsakte,
in: Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht 1988, S. 33 ff.

Die Verschiebungen im Verhältnis von Parlament, Regierung und Verwaltung,
in: Kurt G.A. Jeserich/Hans Pohl/Georg-Christoph von Unruh (Hg.), Deutsche Verwaltungsgeschichte, Band 5, 1987, S. 100 ff.

Der horizontale Finanzausgleich auf dem Prüfstand des Bundesverfassungsgerichts,
in: Juristische Schulung 1986, S. 872 ff.

Die Ausführung der Reichsgesetze durch die Länder und die Reichsaufsicht,
in: Kurt G.A. Jeserich/Hans Pohl/Georg-Christoph von Unruh (Hg.), Deutsche Verwaltungsgeschichte, Band 4, 1985, S. 330 ff.; Band 3, 1984, S. 186 ff.

Die rechtlichen und pragmatischen Beziehungen zwischen Regierung, Parlament und Verwaltung,
in: Kurt G.A. Jeserich/Hans Pohl/Georg-Christoph von Unruh (Hg.), Deutsche Verwaltungsgeschichte, Band 3, 1984, S. 109 ff.; Band 2, 1984, S. 95 ff.

Wem gehört Nofretete?,
Berlin, New York 1977.

Der Haushaltsplan als Gesetz,

Göttingen 1976.

 

Historische Quellentexte

Verfassungstexte

1. Goldene Bulle von 1356
2. Allgemeines Landrecht für die Preußischen Staaten von 1794
3. Hauptschluß der außerordentlichen Reichsdeputation vom 25.02.1803
4. Die Schlußakte der Wiener Minsiterkonferenz vom 18.05.1810
5. Die Deutsche Bundesakte vom 08.06.1815
6. Die Verfassung des Deutschen Reiches vom 28.03.1849
7. Verfassung des Norddeutschen Bundes vom 16. April 1867
8. Verfassung des Deutschen Reichs vom 16. April 1871 (Bismarcksches Reichssystem)
9. Die Weimarer Reichsverfassung vom 11. August 1919

Quellen zu Einzelfragen der Verfassungsgeschichte bis 1871

Zeitgenössische Stimmen zur Rechtslage des alten Deutschen Reichs
Das Ende des alten Deutschen Reichs
Die preußischen Reformen
Die Ausgabenbewilligung
Die Karlsbader Beschlüsse vom 20.09.1819
Verfassungsgebende Gewalt in der konstitutionellen Monarchie
Das Zweikammersystem der konstitutionellen Monarchie
Gesetzgebung in der konstitutionellen Monarchie
Mittermaiers Briefwechsel mit v. Rotteck zur bad. Landtagswahl 1835
Das Finanzverfassungsrecht der konstitutionellen Monarchie
"Von den Rechten der Preußen"
"Staatsbürgerliche und politische Rechte der Badener"
Das Indemnitätsgesetz vom 14.09.1866
Die Reichsstände nach der Matrikel von 1521

 

 

Verkauf: Ausgewählte Schriften Hans Schneider

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Letzte Änderung: 31.05.2016
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