Lehre - Wintersemester 2017/18

Die Materialien zu den Veranstaltungen finden Sie hier.

 

Lehrveranstaltung: Einführung in die Rechtswissenschaft
Dozent: Prof. Dr. Baldus
Zeit und Ort: nur 1. Woche Dienstag 14-16, Donnerstag 11-13 und 14-15 Uhr, NUni HS 13
Beginn: 17.10.2017
0,3 SWS Pflichtveranstaltung
Zielgruppe: 1. Semester
Vorkenntnisse: Keine
Kommentar: Der Kurs will Studienanfängern eine erste Vorstellung vom Recht als Kunst der Entscheidung geben und damit zugleich auf den Umgang mit typischen Schwierigkeiten im Studium vorbereiten. Oder: Warum bin ich hier, und wie finde ich heraus, ob ich hier bleiben sollte?
Literaturhinweise: Johann Braun, Einführung in die Rechtswissenschaft (4. Aufl. Tübingen 2011); Matthias Mahlmann, Konkrete Gerechtigkeit (3. Aufl. Baden-Baden 2016); Uwe Wesel, Juristische Weltkunde (14. Aufl. Frankfurt a.M. 2011).
Sonstige Hinweise: Es wird kein Anwesenheits- oder Leistungsnachweis erteilt.

 


 

Lehrveranstaltung: Römisches Recht
Dozent: Prof. Dr. Baldus
Zeit und Ort:

Donnerstag, 8.00-11.00 Uhr, NUni NAula

Beginn: 26.10.2017
2+1 SWS Grundlagenveranstaltung
Zielgruppe: ab 1. Semester
Vorkenntnisse: Keine. Lateinische Begriffe werden erklärt.
Kommentar: Der Kurs verbindet ausgewählte Elemente des römischen Privatrechts (sog. Innere Rechtsgeschichte, hier aus: Eigentum, Delikt, Vertrag) mit einer näheren Einführung in die geschichtlichen Voraussetzungen, unter denen das römische Recht entstanden ist (sog. Äußere Rechtsgeschichte einschließlich des Prozessrechts). Es geht um die Herausbildung juristischer Denkformen, der Figur des Juristen selbst sowie um die geschichtliche Bedingtheit, Begrenztheit und Offenheit geltenden Privatrechts. Eine Doppelstunde (Kernstunde) ab ca. 9h enthält den Prüfungsstoff, eine Einzelstunde ab 8h c.t. vertieft geschichtliche Voraussetzungen und schlägt Brücken zum BGB. Eine Gliederung mit erläuternden Bemerkungen wird auf der Materialienseite veröffentlicht.
Am 19.10. keine Vorlesung wegen der AG-Verteilung; dafür ab dem 26.10. immer bis Punkt 11h.
Literaturhinweise: Manthe, Geschichte des römischen Rechts, 5. Aufl. München 2016; Meder, Rechtsgeschichte, 5. Aufl. Köln 2013; Liebs, Römisches Recht, 6. Aufl. Göttingen 2004.
Sonstige Hinweise:

1. Ein Leistungsnachweis nach §§ 9 II Nr. 2, 3 I 2 JAPrO 2002 (Grundlagenschein I) kann im Wege einer Klausur erworben werden (10.02.2018 - Samstag -, 9.30-11.30 Uhr in Heuscheuer II). Keine Anmeldung erforderlich.

2. ERASMUS- und LL.M.-Studierende: Die Veranstaltung kombiniert Elemente aus Storia und Istituzioni di diritto romano. Prüfungsmodus: nur Teilnahme an der allgemeinen Klausur möglich.

3. Fachfremde Studierende: Teilnahme am Kurs ohne Anmeldung möglich; bei regelmäßiger Anwesenheit Teilnahmeschein; benoteter Schein: s.o. Bitte klären Sie rechtzeitig mit Ihrer Fakultät, welche Anerkennungsregeln bestehen.

 


 

Lehrveranstaltung: Römisches Privatrecht
Dozent: Prof. Dr. Baldus
Zeit und Ort: Freitag, 8.00-11.00 Uhr, NUni HS 04; Ersatztermine am Freitag, 08.12.2017 von 14:30-18:30 Uhr und am Samstag, 09.12.2017 von 09:00-13:00 Uhr, ebenfalls NUni HS 04
Beginn: 20.10.2017
2+1 SWS Schwerpunktbereichsveranstaltung (SB 1); Grundlagenveranstaltung
Zielgruppe: ab 5. Semester (spezifisch Interessierte auch früher)
Vorkenntnisse: Römisches Recht; Anfängerübung im Zivilrecht
Kommentar: Das Römisches Privatrecht wird primär deswegen studiert, weil seine Problemdiskussionen den gemeinsamen Kern der heutigen kontinentaleuropäischen Privatrechte und juristischen Denkformen bilden. Die Vorlesung ruft die prozessuale, fallrechtliche und problemorientierte Struktur des Römischen Rechts in Erinnerung; sie behandelt näher die bieden Schwerpunkte Sachenrecht und Erbrecht. Eine Gliederung wird auf der Materialienseite veröffentlicht.
Literaturhinweise: Manthe, Geschichte des römischen Rechts, 5. Aufl. München 2016, iVm Babusiaux, Wege zur Rechtsgeschichte: Römisches Erbrecht (Köln u.a. 2015). Bei stärkerem Interesse an einer umfassend systematisierenden Darstellung: Rolf Knütel / Sebastian Lohsse, Römisches Privatrecht (21. Aufl. München 2016). Fremdsprachlich insb. Fernández Barreiro / Paricio, Fundamentos de Derecho Privado Romano (9. Aufl. Madrid u.a. 2016). Weitere in der Vorlesung.
Sonstige Hinweise:

1. Ein Leistungsnachweis für Fortgeschrittene nach der Schwerpunktbereichtsprüfungsordnung der Fakultät (Grundlagenschein II) kann im Wege einer Klausur erworben werden (10.02.2018 - Samstag -, 9.30-11.30 Uhr in Heuscheuer II). Anmeldung zur Klausur in der Vorlesung, Anmeldetermin wird mündlich angesagt.

2. ERASMUS- und LL.M.-Studierende sowie fachfremde Studierende sind willkommen. Fachfremde Studierende: Bei regelmäßiger Anwesenheit Teilnahmeschein; benoteter Schein: s.o. Bitte klären Sie rechtzeitig mit Ihrer Fakultät, welche Anerkennungsregeln bestehen.

3. Studienarbeiten im SPB 1 können nachlaufend geschrieben werden.

 


 

Lehrveranstaltung: Seminar: Klauselkontrolle in der europarechtlichen Praxis
Dozent: Prof. Dr. Baldus / Notarassessor Dr. Raff
Zeit und Ort: Donnerstag, 18.00 Uhr, FEPl. 016
Beginn: 26.10.2017 (2. Vorbesprechung: 19.10., 18.30 Uhr
3 SWS Schwerpunktbereichsveranstaltung (SB 6)
Zielgruppe: Doktoranden, Examenskandidaten, besonders Interessierte ab 4. Semester
Vorkenntnisse: Europarecht I und II, zumindest Anfängerübung BGB. Französisch (Lesekenntnisse).
Kommentar: Ein besonders praxisrelevanter, aber auch dogmatisch, rechtspolitisch und methodisch interessanter Berührungspunkt zwischen Europarecht und mitgliedstaatlichem Recht sind die missbräuchlichen Klauseln, aus deutscher Sicht weithin als Allgemeine Geschäftsbedingungen behandelt. Über Einzelprobleme hinaus wichtig ist die Frage, inwieweit die AGB-Kontrolle dezentral durch nationale Gerichte erfolgt und inwieweit zentral durch den Gerichtshof der Europäischen Union. Es existiert eine umfangreiche Rechtsprechung des EuGH, die sich auch aus anderen Rechtsgebieten speist und ihrerseits auf weitere ausstrahlt, neuerdings auf das Kaufrecht. Man versteht sie besser, wenn man die Leitentscheidungen im Detail analysiert und auf Linienbildung untersucht. Nebeneffekt solcher Untersuchungen ist Vertrautheit mit der Arbeits- und Argumentationsweise des Gerichtshofs im Allgemeinen.
Das Seminar behandelt (nach einer Einführung in Problemstruktur, praktische Anwendungsfragen und ältere Leitfälle) wichtige neuere Judikate von Bedeutung für das AGB-Recht. Gegenstand der Referate ist jeweils eine Entscheidung.
Literaturhinweise: in den Vorbesprechungen
Sonstige Hinweise: Letzter möglicher Zulassungstermin: 26.10.2017. Fahrt zum EuGH (dort Gespräch mit einem Richter) am 19.01.2018 (ganztägig).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verantwortlich: E-Mail
Letzte Änderung: 26.10.2017
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