Lehre Aktuelle Lehrveranstaltungen
Sommersemester 2026
Grundkurs Strafrecht IV
Die Vorlesung schließt die Einführung ins Strafrecht ab. Sie behandelt vornehmlich Fragen des Besonderen Teils.
Termin: donnerstags 14:15 – 15:45 (Beginn: 16.4.)
Ort: Heuscheuer I, Große Mantelgasse 2
Seminar zum Medizinstrafrecht: Aspekte des Rechts auf Leben
Anfang und Ende des Lebens, Fragen der Selbstbestimmung über das eigene Leben, Fragen der Priorisierung von überlebenswichtigen Ressourcen etc. werfen diverse medizinstrafrechtliche Fragen auf. Einer Auswahl davon wird das Seminar nachgehen.
Termine: Abgabe der Seminararbeit: Mo. 11.5.2026, Vorträge und Diskussion: Mo. 15./Di. 16. 6. 2026, 9:15 – 18:00
Ort: Akademiestr. 8, Seminarraum 1
Seminarankündigung Kurs in heiCO Kurs in Moodle
Seminar zum Strafrecht "Normentheorie"
„Normentheorie“ bezeichnet einen methodischen Ansatz in der Rechtswissenschaft, insbesondere im Strafrecht. Ausgangspunkt ist die Unterscheidung zwischen der im Gesetz stehenden Vorschrift (d.h. dem Text, der eine bestimmte Formulierung hat) und der Regelung (d.h. dem Inhalt bzw. Aussagegehalt der Vorschrift). Letztere ist die „Norm“. Dieselbe Norm kann man unterschiedlich ausdrücken. Gegenstand echter rechtlicher Theoriebildung sind nicht Zufälligkeiten eines soundso gefassten Gesetzes. Ein normentheoretisches Herangehen eröffnet sowohl Fragen nach unterschiedlichen Regelungsmöglichkeiten und der Entwicklung von Kriterien für eine qualitative Bewertung von Gesetzen als auch die Möglichkeit einer funktionalen Betrachtung der einzelnen Strukturelemente der Straftat sowie deren Ausdifferenzierung insbesondere in Kategorien von Verhaltensregel, Zurechnungsregel und Sanktionsnorm. Deshalb ermöglicht gerade ein normentheoretisches Vorgehen Theoriebildung. Im Seminar setzen wir uns mit normentheoretischen Ansätzen und Fragestellungen auseinander.
Termine: Abgabe der Seminararbeit: Mo. 1.6.2026, Vorträge und Diskussion: Mo. 29./Di. 30.6.2026, 9:15 – 18:00
Ort: Akademiestr. 8, Seminarraum 1
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Textseminar Rechtsphilosophie: John R. Searle: Intentionality (1983)
Im Textseminar lesen wir in John R. Searles Hauptwerk „Intentionality: An essay in the philosophy of mind“ und diskutieren zentrale Passagen. Im Seminar diskutieren wir die grundlegenden Konzepte Searles. Dabei setzen wir uns sprachphilosophisch mit Fragestellungen des Rechts auseinander: Wie richten wir unsere Wahrnehmung aus und nehmen wahr? Wie zielen Handlungen auf etwas, und wie handeln wir? Welche Struktur hat Kausalität? Wie funktioniert das Vermitteln einer Bedeutung durch Sprechakte? Hierbei treffen wir auf zahlreiche Zusammenhänge zwischen der analytischen Sprachphilosophie und im „Strafrecht AT“ vertieften rechtlichen Grundkonzepten. Zugleich erarbeiten wir die Grundlagen für ein analyti-sches Verständnis der normativ geordneten sozialen Welt und ihrer Institutionen. Das Seminar wendet sich an alle, die sich für Rechtsphilosophie interessieren (Studierende, Doktoranden und Mitarbeiter – gleich welcher Disziplin). Ein Scheinerwerb ist nicht erforderlich; bei Bedarf können zum Scheinerwerb aber gern Themen für Seminararbeiten und -vorträge vereinbart werden. Solche Arbeiten sind i.d.R. nach Abschluss der Veranstaltung zu erstellen und Vorträge im kommenden Semester zu halten. Nicht-juristische Teilnehmer:innen können für das Protokollieren einer Stunde (Ergebnisse und wesentlicher Gedankengang) einen benoteten Teilnahmeschein erhalten.
Termin: donnerstags 18:15 – 20:30 (Beginn: 23.4.)
Ort: Akademiestr. 8, Seminarraum 2
Wintersemester 2025/2026
Forschungssemester
