Prüfungsamt

Adresse Prüfungsamt der Juristischen Fakultät
Adresse Landesjustizprüfungsamt
Verordnungen und Satzungen
Anfängerübungen: Orientierungs- und Zwischenprüfung
Nachträgliche Anfertigung von Hausarbeiten
Anfängerübung als Zulassungsvoraussetzung zur Fortgeschrittenenübung
Examensstatistiken
Erläuterung der Noten des Jurastudiums und des Examens

 


 

AKTUELLES:

 

  • Anmeldung zur mündlichen Prüfung im Schwerpunktbereich (Herbst 2017)
  • Anmeldung zur mündlichen Prüfung im Schwerpunktbereich als ZUHÖRER (Probehören, Herbst 2017)
  • Antrag Graduierung zur Magistra iuris / zum Magister iuris
  • LSF: Freischaltung der Notenverbuchung: Seit dem WS 2015/16 bittet das Prüfungsamt die Studierenden, durch Nutzung der Belegfunktion des Online-Vorlesungsverzeichnisses "LSF" an der neuen Möglichkeit der Zentralen Notenverbuchung mitzuwirken. Seit dem 24.10.2016 sind die verbuchten Noten und Veranstaltungen über das LSF für die Studierenden freigeschaltet. Bitte beachten Sie: Verbucht sind nur die Anfängerübungen sowie die seit dem WS 2015/16 erbrachten Prüfungsleitungen, soweit die Studierenden und Lehrstühle an dem LSF teilgenommen haben. Bei Studierenden, die ihr Studium vor dem WS 2015/16 aufgenommen haben, sind die Verbuchungen daher noch unvollständig. Das Prüfungsamt verfügt nicht über die personellen und zeitlichen Möglichkeiten, ohne konkrete Anforderungen "Scheine" nachzutragen. Die kann daher nur im Rahmen einer - beispielsweise bei Bewerbungen erforderlichen - Notenübersicht erfolgen. Bitte melden Sie sich jedoch sofort beim Prüfungsamt, wenn die Daten falsch sein sollten. Da neben den Noten - zur Vorbereitugn eines Transcripts of records - auch alle Veranstaltungen verbucht werden, bitten wir darum, sich zu allen besuchten Veranstaltungen mit der LSF-Belegfunktion anzumelden.
  • Bitte um Ausstellen einer Pflichtpraktikumsbescheinigung (per E-Mail, per Antragsformular)

  • Teilnehmer an der Staatsprüfung Frühjahr 2017: Bei Notenverbesserung Rückmeldung zum WS 2017/18 möglich! Rückmeldung nach bestandener Staatsprüfung: Formular


 

Blick auf die BibliothekWillkommen auf der Seite des Prüfungsamts der Juristischen Fakultät der Universität Heidelberg! Hier finden Sie Informationen zum Studium der Rechtswissenschaft und des Begleitfachs Öffentliches Recht (Bachelor 25%). Informationen zu den Studiengängen Legum Magister in Rechtswissenschaft (für Studierende mit ausländischem Studienabschluss), den Master of Laws in International Law (LL.M.int.) und Legum Magister in Unternehmensrestrukturierung sowie zur Promotion finden Sie auf jeweils eigenen Seiten. Das Prüfungsamt der Juristischen Fakultät wurde 2004 als Teil des Dekanats zur Verwaltung der Universitätsprüfung Im Schwerpunktbereich eingerichtet. Es überwacht zudem die studienbegleitend abzulegende Orientierungs- und Zwischenprüfung. Übungen und Seminare werden weiterhin von den zuständigen Lehrstühlen verwaltet. Das Landesjustizprüfungsamt Baden-Württemberg in Stuttgart ist für die Durchführung der Staatsprüfung und die Zusammenführung der Zeugnisse von Schwerpunktbereichsprüfung und Staatsprüfung zur Ersten juristischen Prüfung zuständig. Bitte beachten Sie auch die Merkblätter des Landesjustizprüfungsamts zu Studium und Examen. Eine Liste nützlicher Formulare finden Sie hier.

Eng verbunden mit der Prüfungsüberwachung ist die Fachstudienberatung, die Sie hier finden.

Adresse Prüfungsamt der Juristischen Fakultät

Prüfungsamt der Juristischen Fakultät
Friedrich-Ebert-Anlage 6-10 - Zimmer 20
69117 Heidelberg
Telefon 06221-54 7440
Telefax 06221-54 7654
pruefungsamt@jurs.uni-heidelberg.de
 


Adresse Landesjustizprüfungsamt

Das Prüfungsamt der Juristischen Fakultät organisiert die universitäre Schwerpunktbereichsprüfung. Die Staatsprüfung im Rahmen der Ersten juristischen Prüfung wird vom Landesjustizprüfungsamt vorbereitet und durchgeführt.

Verordnungen und Satzungen

Studienplan (Studienbeginn Wintersemester, Studienbeginn Sommersemester)

 

Anfängerübungen: Orientierungs- und Zwischenprüfung

Die Teilnahme an einer Anfängerübung setzt die Anmeldung innerhalb der ersten zwei Wochen der Vorlesungszeit voraus. Die Anmeldung erfolgt über die Belegfunktion des Online-Vorlesungsverzeichnisses "LSF". Wer bereits an einer Anfängerübung erfolgreich teilgenommen hat, ist von einer nochmaligen Teilnahme an der betreffenden Übung ausgeschlossen.

Einzelheiten zum Ablauf der Übungen (auch eventuelle Terminänderungen) werden ausschließlich in den Übungsstunden bekanntgegeben. In Zweifelsfällen erteilen die Studienberater der Fakultät Auskunft in ihren Sprechstunden.

Hinweis: Es wird an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich auf die Zwischen- u. Orientierungsprüfungsordnung hingewiesen und insbes. daran erinnert, dass Hausarbeit und Klausur grundsätzlich in einer Übung zu bestehen sind. Für das Bestehen der Orientierungsprüfung ist die erfolgreiche Teilnahme an einer Anfängerübung im Bürgerlichen Recht oder im Strafrecht erforderlich. Die Orientierungsprüfung ist im 2. Semester abzulegen und kann bei Nichtbestehen im 3. Semester einmal wiederholt werden.

Für die erfolgreiche Teilnahme an der Zwischenprüfung sind jeweils eine Hausarbeit und eine Klausur im Rahmen der Übungen für Anfänger im Bürgerlichen Recht, im Öffentlichen Recht und im Strafrecht (§ 2 Abs.1 S.1, § 5 Abs.1 S.1 ZwiPO) bis zum Ende des 4. Semesters zu bestehen. Wer bis dahin an den Prüfungsleistungen (= Übungsarbeiten) noch nicht teilgenommen, d.h. keinen Prüfungsversuch unternommen hat, hat insoweit (in dem betreffenden Fach) die Zwischenprüfung nicht bestanden (§ 5 Abs.1 S.2 ZwiPO). Wer bis zum Ende des 4. Semesters an den Übungen für Anfänger teilgenommen, aber noch nicht alle Leistungsnachweise erworben hat, kann diese noch im 5. oder 6. Semester erbringen (§ 5 Abs.2 ZwiPO).

gez. Der Dekan

 

 

Nachträgliche Anfertigung von Hausarbeiten

(Beschlüsse des Fakultätsrats vom 16.07. und 15.10.2008 sowie Senatsbeschluss vom 16.12.2008, veröffentlicht im Mitteilungsblatt Nr. 4/09 des Rektors vom 30.01.2009, S. 167ff.

I. Hausarbeit und Klausur sind zwingend in einer Übung zu bestehen. Es existieren drei normierte Ausnahmetatbestände. Die bestandene Hausarbeit des unmittelbar folgenden Semesters kann auf die Klausurleistung des Vorsemesters angerechnet werden bei

  1. erfolglosem, ernsthaftem Versuch (echtes Durchfallen, kein Plagiat)
  2. Studienortwechslern in ihrem ersten Semester in Heidelberg
  3. sonstigen Härtefällen (insbes. Rückkehrer aus einem Urlaubssemester, Teilnehmer an einem internationalen Moot Court in dem Semester nach Beendigung des Moot Courts)

Im Fall Nr. 1 ist ohne weiteres eine Nachschreibemöglichkeit gegeben, ein Antrag ist nicht erforderlich; in allen anderen Fällen muss bei der Studienberatung ein Antrag auf Nachschreiben der Hausarbeit gestellt werden. Der Antrag ist unverzüglich, spätestens eine Woche nach Rückgabe der letzten Aufsichtsarbeit der entsprechenden Anfängerübung, zu stellen. Der Leistungsnachweis wird nachträglich in der Übung erworben, in der eine Klausur bestanden wurde. Die bestandene Hausarbeit ist dem Lehrstuhl nachzuweisen.

II. Die Orientierungsprüfung besteht aus einer bestandenen Anfängerübung im Bürgerlichen Recht oder im Strafrecht; eine vorherige Wahl ist nicht erfor-derlich.

III. Die Orientierungsprüfung muss im zweiten Semester versucht worden sein, damit im dritten Semester eine Wiederholungsmöglichkeit gegeben ist. Auch hier gelten die Grundsätze des „ernsthaften Versuchs“.

IV. Die Zwischenprüfung muss bis zum vierten Semester bestanden worden sein; eine Wiederholungsmöglichkeit im fünften oder sechsten Semester ist gegeben, wenn die jeweilige Anfängerübung bis zum vierten Semester einmal versucht wurde. Auch hier gelten die Grundsätze des „ernsthaften Versuchs“.

V. Die Anzahl der Prüfungsversuche ist nicht beschränkt, geregelt sind lediglich die Fristen, innerhalb derer die Leistungen zu erbringen sind:

  1. Orientierungsprüfung im zweiten, spätestens im dritten Semester
  2. Zwischenprüfung im vierten Semester; Wiederholungsmöglichkeit der jeweiligen noch nicht bestandenen Übung im fünften oder im sechsten Semester, wenn diese bis zum vierten Semester wenigstens einmal versucht worden ist.
  3. Es sind jeweils Fristverlängerungen aus Härtegründen möglich.

 

Anfängerübung als Zulassungsvoraussetzung zur Fortgeschrittenenübung

Die bestanene Anfängerübung ist Zulassungsvoraussetzung für die Teilnahme an der Fortgeschrittenenübung. Der Fakultätsrat hat am 23.07.2009 beschlossen:

„Die bestandene Anfängerübung ist Zulassungsvoraussetzung für die Teilnahme an der Fortgeschrittenenübung.“

Die Teilnahme an einer Fortgeschrittenenübung ist nur dann zulässig und ein Leistungsnachweis kann nur dann erworben werden, wenn zuvor die korrespondierende Anfängerübung bestanden wurde. Bei Studienortwechslern entspricht der Anfängerübung die schriftliche Anerkennung der jeweiligen Prüfungsleistungen durch das Prüfungsamt oder die bestandene Zwischenprüfung an der Heimatuniversität.

Die Studierenden weisen die bestandene Anfängerübung nach, indem eine (einfache) Kopie des Leistungsnachweises der Hausarbeit der Fortgeschrittenenübung bei der Abgabe lose beigelegt wird.

Da im Strafrecht die Anfängerübung im dritten Semester und die Fortgeschrittenenübung im vierten Semester besucht wird, gilt hier eine besondere Regelung hinsichtlich nachgeschriebener Hausarbeiten: Studierende, welche die Hausarbeit der Anfängerübung im Strafrecht nachschreiben, da diese trotz ernsthaften Versuchs in der Übung nicht bestanden wurde oder die auf Grund anderer Umstände die Hausarbeit nachschreiben dürfen (Hochschulortwechsler, Rückkehrer aus einem Auslandsaufenthalt, Genehmigung) müssen versichern, an der Wiederholungshausarbeit teilzunehmen und weisen die nachträglich bestandene Hausarbeit unverzüglich nach.

In dem (höchst seltenen) Fall, dass die nachgeschriebene Hausarbeit nochmals nicht bestanden, die Fortgeschrittenenhausarbeit aber bestanden wurde, kann die Fortgeschrittenenübung im Strafrecht dennoch absolviert werden.  Die bestandene Fortgeschrittenübung ersetzt dann aber nicht die Anfängerübung, die zum Bestehen der Zwischenprüfung weiterhin erforderlich ist. Eine Studienzeitverlängerung durch diese Regelung ist daher ausgeschlossen. Die Regelung dient der Umsetzung des Studienplans, dem zufolge die Anfängerübungen im 2. und 3. Semester und die Fortgeschrittenenübung im 4., 5. und 6. Semesters zu absolvieren sind.

***
Antrag


_____________________
Name


_____________________
Vorname


_____________________/ _____. FS
Matrikelnummer, Fachsemester



An den
Lehrstuhl

_____________________
Juristische Fakultät der Universität Heidelberg
______________________________________
D-69117 Heidelberg

Heidelberg, den __ . __ . 20__


Sehr geehrte Damen und Herren,


hiermit bestätige ich, dass ich an der Anfängerübung im Strafrecht in dem der Fortgeschrittenenübung vorangegangenen Semester teilgenommen habe und auf Grund des Nichtbestehens der Hausarbeit bei einem ernsthaften Versuch oder mit besonderer Genehmigung des Prüfungsamts die Möglichkeit habe, die Hausarbeit der Anfängerübung nachzuschreiben. Ich informiere Sie durch Vorlage des Leistungsnachweises der Anfängerübung unverzüglich, wenn ich diese nachträglich bestanden habe.

Mit freundlichen Grüßen


_______________________________
Unterschrift

 

http://www.jura.uni-heidelberg.de/fakultaet/pruefungsamt.html

 

Examensstatistiken

 

Noten

Rechtsgrundlagen

Zw.-PO: Zwischenprüfungsordnung der Universität Heidelberg für den Studiengang Rechtswissenschaft vom 22.12.2008, geändert am 24.06. 2011 und am 18.07. 2014 (Mitteilungsblatt des Rektors vom 28.01.2015, S. 15).

JAPrO: Verordnung des Justizministeriums über die Ausbildung und Prüfung der Juristen (Juristenausbildungs- und Prüfungsordnung - JAPrO) vom 08.10.2002, Stand: 01.01.2015 bis 30.04.2019

SB-PO Satzung der Universität Heidelberg über Ausbildung und Prüfung in den Schwerpunktbereichen im Studiengang Rechtswissenschaft vom 26.03.2015, Mitteilungsblatt Nr. 9 / 2015, 28.04.2015, S. 435ff.

 

 

Erläuterung der Noten

 

Notenstufen der studienbegleitenden Prüfungen

sehr gut: eine besonders hervorragende Leistung:                                                                                                                      16-18 Punkte

gut: eine erheblich über den durchschnittlichen Anforderungen liegende Leistung:                                                     13-15 Punkte

vollbefriedigend: eine über den durchschnittlichen Anforderungen liegende Leistung:                                              10-12 Punkte

befriedigend: eine Leistung, die in jeder Hinsicht durchschnittlichen Anforderungen entspricht:                            7-9 Punkte

ausreichend: eine Leistung, die trotz ihrer Mängel durchschnittlichen Anforderungen noch entspricht:              4-6 Punkte

mangelhaft: eine an erheblichen Mängeln leidende, im ganzen nicht mehr brauchbare Leistung:                          1-3 Punkte

ungenügend: eine völlig unbrauchbare Leistung:                                                                                                                          0 Punkte

 

Endpunktezahl der Universitätsprüfung im Schwerpunktbereich (§ 15 SB-PO)

14,00-18,00 Punkte:       sehr gut

11,50-13,99 Punkte:       gut

9,00-11,49 Punkte:         vollbefriedigend

6,50-8,99 Punkte:            befriedigend

4,00-6,49 Punkte:            ausreichend

1,50-3,99 Punkte:            mangelhaft

0,00-1,49 Punkte:            ungenügend

 

 

englisch

 

Explanatory Supplement

 

1. Types of Courses

 

Basic Course (Grundkurs): Introductory course.

Colloquium (Kolloquium): Discussion course

Examination Course (Repetitorium): Intensive examination preparation course

Exercise (Übung): Accompanies lecture work.

Seminar (Seminar): Emphasizes independent academic work, usually taken after intermediate examination

Study Group (Arbeitsgemeinschaft): Intensive Tutorial

 

2. Grading System at German Law Schools in view of grading practice:

 

According to Deutsch-Amerikanische Juristen-Vereinigung (ed.), USA – Masterstudium für Juristen (LL.M., M.C.L., M.C.J.), 2nd edition, Bonn 2003, p. 150.

 

Points

16 – 18

13 – 15

10 – 12

7 – 9

4 – 6

1 – 3

0

Grade (German)

Sehr gut

Gut

Vollbefriedigend

Befriedigend

Ausreichend

Mangelhaft

Ungenügend

Literal Translation

Very good

Good

Fully satisfactory

Satisfactory

Sufficient

Deficient

Insufficient

Equivalent

Especially outstanding
(very rarely achieved)

Very good
(rarely given)

Good
(not often awarded)

Above average

Average

Failed

Failed

 

3. Grading System: First State Examination in Law (Erste Juristische Staatsprüfung)

According to § 19 Abs. 3 Verordnung des Justizministeriums über die Ausbildung und Prüfung der Juristen (Juristenausbildungs- und Prüfungsordnung - JAPrO) vom 8. Oktober 2002 (ordinance about a scale of grades and points for the first and second state examinations).

 

Points

14.00 – 18.00

11.50 – 13.99

9.00 – 11.49

6.50 – 8.99

4.00 – 6.49

1.50 – 3.99

0.00 – 1.49

Equivalent

An
“especially
outstanding
performance”

A „performance significantly above average“
(usually still indicates an excellent performance)

„A performance above the average requirements“ (a fully satisfactory performance above the average)

A „performance under all aspects fulfilling the average requirements“

A „performance which, despite its faults, still fulfils average requirements“

Failed

Failed

 

 

Verantwortlich: E-Mail
Letzte Änderung: 19.09.2017
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