Prüfungsstoff und erlaubte Hilfsmittel

Prüfungsanforderungen:

- Prüfungsrelevant ab Frühjahr 2016 -

Änderungen des Prüfungsstoffs finden erstmals auf die Universitätsprüfung im Frühjahr 2016 Anwendung.

Im Rahmen der Schwerpunktbereichsausbildung ist eine Studienarbeit zu verfassen; außerdem ist eine mündliche Prüfung abzulegen.


Die Studienarbeit wird lehrveranstaltungsbegleitend erbracht, i.d.R. im Rahmen eines Seminars. Einen Erwartungshorizont für die Anfertigung von Studienarbeiten im Fach Steuerrecht finden Sie hier.

Gegenstand der Studienarbeit kann insbesondere das Einkommen- und Körperschaftsteuerrecht sein. Dazu zählen:

  • das gesamte Einkommensteuerrecht (ohne §§ 38-48d, 50b-50h, 53-99 EStG und ohne die Nebengesetze wie AStG, InvStG, REIT-G, UmwStG),
  • das gesamte Körperschaftsteuerrecht (ohne §§ 20-22, 24 f., 35-40 KStG und ohne die o.a. Nebengesetze),
  • die Bezüge zum Handelsbilanzrecht.

Gegenstand der Studienarbeit kann außerdem sein:

  • das Recht der Abgabenordnung (ohne §§ 249-346, 369-412 AO).

Gegenstand der mündlichen Prüfung sind

  • die möglichen Gegenstände von Studienarbeiten (s.o.)
  • das Gewerbesteuerrecht in Grundzügen (ohne §§ 28-35b GewStG),
  • das Umsatzsteuerrecht in Grundzügen (ohne §§ 22a-22e, 23-25d, 26-29 UStG).

 

 

 

Erlaubte Hilfsmittel und maßgeblicher Rechtsstand:

Zugelassen ist die Benutzung von einer der drei nachfolgend genannten Textsammlungen:

  • "Steuergesetze" (Verlag C.H. Beck; Loseblattsammlung) oder
  • Beck'sche Textausgaben "Aktuelle Steuertexte" mit Jahreszahl (Verlag C.H. Beck; Taschenbuch) oder
  • NWB Textausgabe "Wichtige Steuergesetze. Mit Durchführungsverordnungen" (Verlag Neue Wirtschafts-Briefe; Taschenbuch);
  • ein numerischer Taschenrechner.

Daneben sind sämtliche Texte zugelassen, die auch in der parallel stattfindenden Ersten Juristischen Staatsprüfung zugelassen sind.

Für den Gesetzesstand gelten die Regelungen des LJPrA für die Erste Juristische Staatsprüfung entsprechend (VwV d. JuM vom 14. Juni 2004 (2240 – PA/147), Die Justiz S. 281, mit allen späteren Änderungen). Das bedeutet:

  • Der Klausur im Frühjahrstermin ist der Rechtsstand vom Oktober des Vorjahres, der Klausur im Herbsttermin der Rechtsstand vom April des laufenden Jahres zugrunde zu legen.
  • In der mündlichen Prüfung sollen sich die Gesetzessammlungen auf dem neuesten Stand befinden.

Die Verwendung von Textausgaben, die zusätzlich (z.B. in einer zweiter Spalte) einen älteren oder einen neueren Gesetzesstand wiedergeben, ist zulässig; dieser abweichende Gesetzesstand ist der Bearbeitung aber nicht zugrunde zu legen.

Verantwortlich: E-Mail
Letzte Änderung: 19.07.2017
zum Seitenanfang/up