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IGR Institut für geschichtliche Rechtswissenschaft

Das Institut wurde im Jahr 1918 als Stiftung des Berliner Verlegers Dr. Rudolf Mosse mit einem Stiftungskapital von damals 400.000 Reichsmark errichtet. Zweck des Instituts war und ist entsprechend dem Willen des Stifters "in Erinnerung an Theodor Mommsen die Pflege der Erforschung des antiken Rechts sowie des deutschen Rechts in seiner geschichtlichen Entwicklung".

Bis zum Jahr 1948 ist das Institut eine selbständige, wirtschaftlich und rechtlich unabhängige Forschungseinrichtung gewesen, seit der Währungsreform und dem dadurch eingetretenen weitgehenden Verlust des Stiftungskapitals ist es ein überwiegend mit staatlichen Mitteln ausgestattetes Universitätsinstitut. Seit seinem Auszug aus dem alten juristischen Seminar am Universitätsplatz (Altjuridicum) ist das Institut zusammen mit dem Institut für deutsches und europäisches Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht im Gebäude Friedrich-Ebert-Platz 2 untergebracht. Entsprechend der in der Stiftungssatzung vorgesehenen doppelten Zielsetzung - Erforschung der antiken und der deutschen Rechtsgeschichte - gliedert sich das Institut in eine romanistische und eine germanistische Abteilung.

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