Studienarbeit

Schwerpunktbereiche: Studien- und Prüfungsleistungen
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Studienarbeit im Ausland

Schwerpunktbereiche: Studien- und Prüfungsleistungen

Im Schwerpunktbereich sind keine allgemein vorgeschriebenen Studienleistungen zu erbringen, sondern nur drei Teilprüfungsleistungen als Abschlussprüfungen zu absolvieren. Die Universitätsprüfung besteht aus einer schriftlichen Studienarbeit, einer Aufsichtsarbeit und einer mündlichen Prüfung. Für die Endnote der Prüfung im Schwerpunktbereich werden die Ergebnisse der Einzelnoten wie folgt berücksichtigt:

 

alte Prüfungsordnung neue Prüfungsordnung

Prüfungsleistungen im Schwerpunktbereich

 

die Note der schriftlichen Studienarbeit mit 40 % die Note der schriftlichen Studienarbeit mit 50 %
die Note der Aufsichtsarbeit mit 30 %  
die Note der mündlichen Prüfung mit 30 %. die Note der mündlichen Prüfung mit 50 %.

 

Studienarbeit

Voraussetzungen

Amtliche Sammlung
 

Die Studienarbeit kann erst geschrieben werden, wenn alle drei Übungen für Fortgeschrittene bestanden wurden und der Schwerpunkbereich gewählt wurde. Die drei Übungen müssen zum Zeitpunkt der Ausgabe des Themas bestanden worden sein. Es ist daher unproblematisch, wenn zum Zeitpunkt des Ablaufs der Anmeldefrist noch nicht feststehen sollte, ob die letzte Übung bestanden wurde.

Ab 2014 tritt der sogenannte "Grundlagenschein II" als weitere Zulassungsvoraussetzung zur Studienarbeit hinzu.

Es empfiehlt sich, die Studienarbeit frühestens nach dem zweiten Semester des Schwerpunktstudiums anzufertigen. Die Studienarbeit wird meist als erste Teilleistung der Universitätsprüfung absolviert. Man kann jedoch auch mit der Klausur im Schwerpunktbereich beginnen. Die mündliche Prüfung ist immer die letzte der drei Teilprüfungen (§ 14 Abs. 1 der Schwerpunktbereichsprüfungssatzung).

Die schriftliche Studienarbeit wird als vierwöchige Hausarbeit geschrieben. Die Studienarbeit kann (im Rahmen der Kapazität) in einem Seminar, nachlaufend zu einer Vorlesung oder ohne Veranstaltungsbezug zu einem Themenbereich des Schwerpunktbereichs geschrieben werden (zum Zuteilungsverfahren s.u.).

Unterschied Seminararbeit und Studienarbeit

Man muss unterscheiden:

  • Die Seminararbeit ist Zulassungsvoraussetzung zur Staatsprüfung gem. § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO. Es existiert keine Verbindung zum Schwerpunktbereich, d.h. man kann eine Seminararbeit „im eigenen Schwerpunktbereich“, in einem anderen Schwerpunktbereich oder in einem Seminar ohne Schwerpunktanbindung anfertigen.
  • Die Studienarbeit als Teilleistung der Schwerpunktbereichsprüfung (§ 11 Nr. 1 der Schwerpunktbereichsprüfungssatzung) muss im eignen Schwerpunktbereich absolviert werden.
  • Wenn die Studienarbeit im Rahmen eines Seminars geschrieben wird, kann – nach Teilnahme an dem Seminar und dem Referat als weiterer Prüfungsleistung – mit der gleichen Arbeit auch ein Seminarschein erworben werden. Es besteht allerdings kein Anspruch darauf, die Studienarbeit in einem Seminar anzufertigen: Die Zuteilung der Studienarbeitsthemen ist Ergebnis eines Auswahlverfahrens (siehe unten).
  • In jedem Schwerpunktbereich werden Seminare angeboten; diese sind also auch Lehrveranstaltungen des Angebots im Schwerpunktbereich.

Zuteilungsverfahren

Zur Verbesserung des Verfahrens der Zuteilung der Studienarbeiten im Rahmen der Universitätsprüfung im Schwerpunktbereich hat der Fakultätsrat nach Diskussion in der Studienkommission am 06. Februar 2013 eine neue Verfahrensordnung nach § 7 Abs. 5 der Schwerpunktbereichsprüfungssatzung beschlossen. Ziel der Änderung ist es, allen Antragstellern zum gewünschten Semester im Rahmen eines klaren Zuteilungsverfahrens ein Thema zuzuteilen. Die neue Fassung des § 4 lautet:

 

§ 4 Erbringung der schriftlichen Studienarbeit
 
(1) Die schriftliche Studienarbeit wird in der Regel veranstaltungsbegleitend im Rahmen eines Seminars, eines Kolloquiums oder einer Vorlesung erbracht.
 
(2) Zur schriftlichen Studienarbeit wird auf Antrag zugelassen, wer erfolgreich an je einer Übung für Fortgeschrittene im Zivilrecht, Strafrecht und Öffentlichen Recht teilgenommen hat sowie eine Klausur oder eine Seminararbeit einer Lehrveranstaltung in der Rechtsgeschichte oder Rechtsphilosophie und zusätzlich eine Klausur oder eine Seminararbeit einer Lehrveranstaltung in der Methodenlehre, der Rechtsvergleichung oder der Rechtssoziologie bestanden hat. Der Leistungsnachweis in der Methodenlehre, der Rechtsvergleichung oder der Rechtssoziologie kann durch vergleichbare Leistungsnachweise ersetzt werden, die an einer anderen Universität im In- oder Ausland erbracht wurden; ein den Anforderungen des §§ 22 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 JAPrO entsprechendes Auslandsstudium ersetzt den Leistungsnachweis in der Rechtsvergleichung. Das Erfordernis des Satz 1 gilt erstmals für Kandidatinnen und Kandidaten, welche die Studienarbeit in der vorlesungsfreien Zeit vor dem Sommersemester 2014 anfertigen.
 
Die Bewerber um eine schriftliche Studienarbeit, die die Voraussetzung nach Absatz 1 erfüllen, melden sich innerhalb der vom Prüfungsamt gesetzten Frist, die in der Regel vier Wochen vor Ende der Vorlesungszeit sein soll, beim Prüfungsamt an. Der genaue Zeitpunkt wird jeweils wenigstens zwei Wochen im Voraus vom Prüfungsamt auf der Homepage der Fakultät bekanntgegeben. Die Studienarbeiten werden zentral durch das Prüfungsamt zugeteilt. Die Bewerber können Zuteilungswünsche zu bestimmten Lehrveranstaltungen des Schwerpunktbereichs oder den in Absatz 8 genannten Themengebieten äußern, die nach Maßgabe der Kapazitäten berücksichtigt werden. Die Themen der Studienarbeiten müssen vorrangig aus dem spezifischen Prüfungsstoff stammen, nachrangig können auch Aufgaben aus der Pflichtfachvertiefung des jeweiligen Schwerpunktbereichs gestellt werden. Übersteigt die Zahl der Bewerber die in einer Veranstaltung angebotene Anzahl der Plätze bzw. Themen, entscheidet das Los. Bewerber, die nach § 18 der Satzung der Universität Heidelberg über Ausbildung und Prüfung in den Schwerpunktbereichen im Studiengang Rechtswissenschaft die Studienarbeit im Rahmen eines Wiederholungsversuchs oder Notenverbesserungsversuchs anfertigen, können sich innerhalb einer Woche nach der mündlichen Prüfung anmelden. Studierende, welche die Prüfung im Notenverbesserungsversuch wiederholen, werden bei der Zuteilung der Studienarbeiten nachrangig berücksichtigt.
 
(3) Liegt die schriftliche Studienarbeit zum Zeitpunkt der mündlichen Prüfung nicht vor, wird dieser Teil der Universitätsprüfung mit ungenügend (0 Punkte) bewertet.
 
(4) Die Aufgabe der schriftlichen Studienarbeit wird vom Prüfungsamt ausgegeben. Die Bearbeitung ist beim Prüfungsamt schriftlich und elektronisch auf einem Datenträger abzugeben.
 
(5) Der Bearbeiter hat schriftlich zu erklären, dass er die Arbeit selbständig angefertigt und andere Quellen und Hilfsmittel als die angegebenen nicht benutzt hat.
 
(6) Der Betreuer bewertet die Arbeit und gibt dem Prüfungsamt die Bewertung der schriftlichen Studienarbeit bekannt.
 
(7) Das Prüfungsamt gibt dem Bearbeiter die Bewertung bekannt. Die bewertete Studienarbeit wird im Prüfungsamt aufbewahrt.
 
(8) Bis zum 15.05. (für das folgende Wintersemester) bzw. bis zum 15.11. (für das folgende Sommersemester) teilen die der Fakultät angehörenden Professoren und Privatdozenten dem Prüfungsamt mit, in welchen Veranstaltungen bzw. zu welchen Themengebieten sie im jeweils kommenden Semester schriftliche Studienarbeiten anbieten werden und innerhalb welcher Frist mit der Bearbeitung des Studienarbeitsthemas begonnen werden kann.
 

 

Das Zuteilungsverfahren gilt für die Studienarbeiten, die in der vorlesungsfreien Zeit nach dem SS 2013 angefertigt werden. Themen, die davor bearbeitet werden, fallen nicht unter die neue Regelung.

 

Kandidatinnen und Kandidaten beantragen die Zuteilung eines Studienarbeitsthemas direkt beim Prüfungsamt. Es erfolgt keine Zusage vom Aufgabensteller selbst; die Bewerber können Wünsche hinsichtlich der Anfertigung im Rahmen eines Seminars oder zu einem bestimmten Themenkomplex äußern, die im Umfang der zur Verfügung stehenden Kapazität zu berücksichtigen sind.

Im einzelnen:

  1. Bis zum 15.05. (für das folgende Wintersemester) bzw. bis zum 15.11. (für das folgende Sommersemester) teilen die der Fakultät angehörenden Professoren und Privatdozenten dem Prüfungsamt mit, in welchen Seminaren bzw. zu welchen Themengebieten sie im jeweils kommenden Semester schriftliche Studienarbeiten anbieten werden und innerhalb welcher Frist mit der Bearbeitung des Studienarbeitsthemas begonnen werden kann.
  2. Die Bewerber um eine schriftliche Studienarbeit melden sich innerhalb der vom Prüfungsamt gesetzten Frist, die in der Regel vier Wochen vor Ende der Vorlesungszeit sein soll, beim Prüfungsamt an.
  3. Die Studienarbeiten werden zentral durch das Prüfungsamt zugeteilt. Die Bewerber können Zuteilungswünsche zu bestimmten Lehrveranstaltungen des Schwerpunktbereichs oder zu Themengebieten äußern, die nach Maßgabe der Kapazitäten berücksichtigt werden. Die Themen der Studienarbeiten müssen vorrangig aus dem spezifischen Prüfungsstoff stammen, nachrangig können auch Aufgaben aus der Pflichtfachvertiefung des jeweiligen Schwerpunktbereichs gestellt werden.
  4. Übersteigt die Zahl der Bewerber die in einem Seminar bzw. zu einem Themenbereich angebotene Anzahl der Plätze bzw. Themen, entscheidet das Los. Wiederholer der Universitätsprüfung (zur Notenverbesserung) werden nachrangig berücksichtig.
  5. Wiederholer der Universitätsprüfung können sich bis spätestens eine Woche nach der mündlichen Universitätsprüfung zur Studienarbeit der folgenden Semesterferien anmelden.
  6. Das Prüfungsamt informiert die Bewerberinnen und Bewerber nach Durchführung des Zuteilungsverfahrens zeitnah über die Zuteilung zu einem Seminar / einem Themenbereich.

 

Fristen für die Studienarbeiten vor dem Sommersemester 2016:

  • Spätestens am 01.12.2016: Veröffentlichung der Themenlisten
  • 01.12.2016-15.01.2017: Bewerbungsfrist Studienarbeiten
  • Spätestens Ende Januar 2017: Information der Bewerberinnen und Bewerber über die Zuteilung
  • 13.02.2017: Frühester Ausgabetermin der Studienarbeitsthemen (soweit in der Veröffentlichung der Seminare und Themenbereiche nicht abweichend festgelegt).
  • 15.03.2017: Spätester Ausgabetermin der Studienarbeitsthemen (soweit in der Veröffentlichung der Seminare und Themenbereiche nicht abweichend festgelegt)
  • ANMELDEFORMULAR
  • Das ERGEBNIS der Zuteilung der Themen für die Studienarbeiten wird hier veröffentlicht.

 

Bei der Zuteilung eines Themas im Rahmen eines Seminars wird die Teilnahme an dem Seminar erwartet! Wir bitten darum, dies im Rahmen der Anmeldung zur Studienarbeit bei der Formulierung der Präferenzenliste zu berücksichtigen.

 

Themenliste (nach dem Wintersemester 2016/17)

SB Name Aufgabensteller Titel des Seminars Themenbereich (ohne Seminaranbindung) früheste und späteste Ausgabe des Themas am ggf. Zeit und Ort der Vorbesprechung (zum Seminar)
SB 1 Baldus   Römisches Privatrecht 13.02.2017 / 15.03.2017  
SB 1 Deutsch   Historische Rechtssprache und Quellenkunde zur Europäischen Rechtsgeschichte 13.02.2017 / 15.03.2017  
SB 1 Hattenhauer   Themen SB 1 13.02.2017 / 15.03.2017  
SB 2 Dölling Terrorismus (kriminologische Themen)   13.02.2017 / 15.03.2017 Vorbesprechungstermin steht noch nicht fest
SB 2 Haas Terrorismus (strafrechtliche Themen)   13.02.2017 / 15.03.2017  
SB 2 Hermann Seminar Kriminalwissenschaften: „Aggression und Gewalt – kriminologische, viktimologische und psychologische Aspekte“   13.02.2017 / 15.03.2017 geplant: 3.5.2017 
SB 3 Mager   Besonderes Verwaltungsrecht II – Kommunal- und Baurecht 13.02.2017 / 15.03.2017  
SB 3 Schmidt-Aßmann   Raumplanungs- und Baurecht 13.02.2017 / 15.03.2017  
SB 3 Kahl   Deutsches und europäisches Umweltrecht 10.02.2017 / 01.03.2017 Hinweis: Bei einer Entgegennahme des Themas am 10. Februar muss dies zuvor mit dem Prüfungsamt vereinbart werden
SB 4 Lobinger Zivil- und arbeitsrechtiches Seminar   13.02.2017 / 22.05.2017 Blockseminar in Unterhöllgrund 20. - 22.07.2017 / Hinweis des Prüfungsamts: Die Teilnahme an dem Seminar ist für die Anerkennung als Studienarbeit zwingend erforderlich. 
SB 4 Stoffels   Arbeitsrecht 07.02.2017 /16.03.2016  
SB 4 Axer Probleme und aktuelle Fragen des Sozialversicherungsrechts   13.02.2017 / 15.03.2017  
SB 5a Kube   Themen SB 5a 13.02.2017 / 15.03.2017  
SB 5a Reimer Zukunftsfragen des Steuerverfahrensrechts (nachlaufende Studienarbeiten für Teilnehmer des Seminars im WS 2016/17)   13.02.2017 / 15.03.2017 Vorbesprechung hat bereits stattgefunden; Studienarbeiten nur für reguläre Teilnehmer des Seminars
SB 5a Reimer European and International Tax Law. Trilateral Seminar Budapest/ Ferrara/ Heidelberg   13.02.2017 / 15.03.2017 Do., 9.2., 16 Uhr c.t., Institut für Finanz- und Steuerrecht (LS Reimer), Raum 229
SB 5a Heuermann   Kolloquium Unternehmensteuerrecht 13.02.2017 / 15.03.2017  
SB 5b Hommelhoff   GmbH-Recht / Konzernrecht erster Ausgabetermin am 13.02.2017, zweiter Ausgabetermin am 27.02.2017  
SB 5b Hommelhoff Corporate Social Responsibility – Die soziale und gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen   Ausgabe am 13.02.2017 Seminar in Berlin
SB 5b Geibel Blockseminar im Unternehmensrecht   10.2.-30.3.17  
SB 6 Müller-Graff   Allgemeine Themen zum Wirtschafts- /Europarecht 06.02.2017 / 16.03.2017  
SB 6 Baldus   Europarecht 13.02.2017 / 15.03.2017  
SB 7 Piekenbrock   Insolvenzrecht 13.2.-17.3  
SB 7 Kern   ZPO I (Erkenntnisverfahren) 13.02.2017 / 15.03.2017  
SB 7 Kern   ZPO II (Zwangsvollstreckung) 13.02.2017 / 15.03.2017  
SB 7 Kern   IZPR 13.02.2017 / 15.03.2017  
SB 8a Pfeiffer Rechtswahl, Gerichtsstandsvereinbarung, Schiedsvereinbarung   13.02.2017 / 15.03.2017  
SB 8a Weller Seminar im IPR   13.02.2017 / 15.03.2017  
SB 8b Peters   Völkerrecht, Internationale Organisationen, Internationale Menschenrechte 13.02.2017 / 15.03.2017  
SB 8b Seibert-Fohr Aktuelle Fragen des Völkerrechts (Völkerrecht inkl. Menschenrechte)   13.02.2017 / 15.03.2017  
SB 8b Borowski Rechtsphilosophie und Völkerrecht (Arbeitstitel)   13.02.2017 / 15.03.2017  
SB 9 Axer Probleme und aktuelle Fragen des Sozialversicherungsrechts   13.02.2017 / 15.03.2017  
SB 9 Geibel   Medizinzivilrecht 10.2.-30.3.17  
SB 9 Dannecker Seminar Medizinstrafrecht    13.02.2017 / 15.03.2017  

 

Hinweis zu den Seminaren: Über das Prüfungsamt erfolgt keine Information über das Seminar selbst (Ort, Datum, Vorbesprechung). Wir bitten Sie daher, die entsprechenden Informationen den Seminarankündigungen (Aushänge, Vorlesungsverzeichnis, Informationen auf den Internetseten des Lehrstuhls) zu entnehmen und sich im Zweifel an den Lehrstuhl zu wenden. Bitte nehmen Sie auch an der Vorbesprechung teil.

 

Ablauf

Bitte beachten Sie:

  • Ziel des Verfahrens ist, jeder Studentin / jedem Studenten im gewünschten Semester ein Studienarbeitsthema zuzuteilen.
  • Es können auf dem Anmeldeformular Präferenzen hinsichtlich einer Seminaranbindung oder des gewünschten Themenbereichs angegeben werden, die im Rahmen der Kapazität berücksichtigt werden. Es wird dazu geraten, die auf dem Formular angegebenen vier möglichen Zuteilungswünsche auszuschöpfen. Es besteht allerdings kein Anspruch auf Teilnahme an einem Seminar oder Zuteilung eines Studienarbeitsthemas aus einem bestimmten Bereich.
  • Die Beantragung der Zuteilung eines Studienarbeitsthemas ist verbindlich. Ein Rücktritt kommt nur im Rahmen des § 8 der Schwerpunktbereichsprüfungssatzung in Betracht.

 

Formalia und Ablauf

  • 01.06.2016-15.07.2016: Bewerbungsfrist Studienarbeiten
  • Die gegebenenfalls auf dem Aufgabenblatt der Studienarbeit von der Aufgabenstellerin / dem Aufgabensteller ausgeführten Formalia (maximaler Umfang der Arbeit, Seitenrand, Schriftart, Zeilenabstand etc.) gehen vor.
  • Hilfsweise gelten die Voraussetzungen des Informationsblattes, welche die Bearbeiter der Studienarbeit bei der Ausgabe des Themas ausgehändigt bekommen.

 

Bitte bringen Sie am Tage der Entgegennahme des Studienarbeitsthemas mit:

  • Leistungsnachweise der drei Fortgeschrittenenübungen (bzw. Anerkennungsbescheid bei Anerkennung von Leistungsnachweisen aus einem Auslandsstudium im Original.
  • Leistungsnachweis „Grundlagenschein I“ (aus den Gebieten Rechtsgeschichte oder Rechtsphilosophie) und „Grundlagenschein II" (aus den Gebieten Methodenlehre, Rechtsvergleichung oder Rechtssoziologie) oder als Ersatz des „Grundlagenscheins II“ den Nachweis des Auslandsstudiums im Original.

 

Bei Abgabe der Studienarbeit bringen Sie bitte mit:

  • Die Studienarbeit (als gebundenes Skript),
  • eine CD mit der einer elektronischen Datei der Studienarbeit,
  • auf einem losen Blatt die Bestätigung, dass Sie die Arbeit eigenständig und nur mit dem angegebenen Hilfsmitteln angefertigt haben.

 

 

Studienarbeit im Ausland

Arboretum Ii Halbeweltkugel Farbig
 

Seit der Änderung der Juristenausbildungs- und Prüfungsordnung vom April 2013 (Gesetzblatt 2013, Nr. 5 vom 6. Mai, Seite 86f.) besteht in Baden-Württemberg die Möglichkeit, die schriftliche Studienarbeit der Universitätsprüfung im Schwerpunktbereichs während eines rechtswissenschaftlichen Auslandsstudiums zu absolvieren.

Die Möglichkeit der Anerkennung einer während eines Auslandsstudiums angefertigten wissenschaftlichen Arbeit als Studienarbeit im Schwerpunktbereich besteht neben (also zusätzlich zur) Möglichkeit, Studienleistungen als (einen!) zulassungsrelevanten Schein anerkennen zu lassen (z.B. Fortgeschrittenenübung oder Seminarschein).

 

§ 31 Abs. 2 JAPrO: „Eine Studienarbeit, die nach bestandener Zwischenprüfung im Rahmen eines rechtswissenschaftlichen Auslandsstudiums angefertigt wurde, wird anerkannt, sofern hinsichtlich der erworbenen Kompetenzen kein wesentlicher Unterschied zu der Studienarbeit nach den Vorgaben der jeweiligen universitären Prüfungsordnung für das Schwerpunktbereichsstudium besteht. Über die Anerkennung entscheidet die Universität, an der das Studium fortgesetzt wird.“

 

Die Anerkennung setzt voraus, dass

  • Eine wissenschaftliche Arbeit (Themenarbeit, Urteilsbesprechung, Falllösung),

  • die nach bestandener Zwischenprüfung (keine Anerkennung von Prüfungsleistungen aus einem Vorstudium // der Schwerpunktbereich muss noch nicht gewählt worden sein),

  • während eines rechtswissenschaftlichen Auslandsstudiums absolviert wurde (unerheblich ist, ob es sich um ein ERASMUS-Semester, um ein Auslandsstudium im Rahmen eines anderen Austauschprogramms oder um ein eigenständig organisiertes Auslandsstudium handelt).

  • Die erworbenen Kompetenzen müssen zudem im Wesentlichen gleich sein. Das Niveau der wissenschaftlichen Auseinandersetzung muss also im Wesentlichen dem entsprechen, was von Studierenden mindestens mittlerer  Semester gefordert werden kann. Das Thema der Arbeit muss zudem den Prüfungsinhalten eines an der Universität Heidelberg angebotenen Schwerpunktbereichs entsprechen. (siehe: Beschreibungen der Schwerpunktbereiche) Die Aufgabenstellung muss aus einem vergleichbaren Themengebiet der Rechtsordnung des Gastlandes stammen oder die europäischen, internationalen oder rechtsvergleichenden Bezüge eines Schwerpunktbereichs betreffen.

  • In der wissenschaftliche Arbeit, muss sich die Kandidatin / der Kandidat) in ausreichendem Umfang mit Literatur und Rechtsprechung auseinandergesetzt haben.

 

Formelle Voraussetzungen

  • In der Regel 20-30 Seiten Text (ohne Deckblatt, Inhalts- und Literaturverzeichnis).

  • Die Arbeit muss innerhalb einer Bearbeitungszeit von 4 bis 6 Wochen angefertigt worden sein.

  • Das Thema wurde zugeteilt (also gestellt, nicht vom Bearbeiter ausgewählt).

  • Es erfolgte keine Betreuung während der Bearbeitung durch den Aufgabensteller.

 

Antragstellung

Bewertungsbogen Studienarbeit im Ausland
Bewertungsbogen



Es sind folgende Unterlagen einzureichen:

  • Antrag (formlos, schriftlich), s.u.

  • Immatrikulationsbescheinigung des Semesters nach dem letzten Auslandssemester (also des ersten Semesters, das (wieder) aktiv in Heidelberg studiert wird).

  • Bewertung der Arbeit nach dem 18-Punkte-Schema (§ 15 Abs. 1 der Schwerpunktbereichssatzung). Dem Prüfer wird ein Bewertungsbogen (englisch französisch) zur Verfügung gestellt, in dem das juristische Notensystem und die Vergabepraxis erläutert wird.

  • Bewertete Arbeit (im Original oder – wenn die Arbeit dauerhaft bei der Universität im Ausland verbleibt – ein Zweitausdruck der Arbeit) und (wenn vom Prüfer zur Verfügung gestellt) die Begründung der Bewertung.

  • Die Arbeit als elektronische Datei (im Word-, pdf- oder Open Office-Format)

  • Es kann zudem die Vorlage einer deutschen Übersetzung verlangt werden.

 

 

 

Der Antrag soll beinhalten:

  • Bezeichnung der Ausländischen Universität und des Auslandssemesters

  • Name des Aufgabenstellers

  • Titel der Arbeit

  • Schwerpunktbereich, in dem die Arbeit als Studienarbeit anerkannt werden soll.

  • Der Antrag ist an das Prüfungsamt der Juristischen Fakultät zu richten. Es entscheidet die Dekanin / der Dekan. Zur Frage der Vergleichbarkeit der erworbenen Kompetenzen wird vom Prüfungsamt eine Stellungnahme einer im Schwerpunkbereich lehrenden Professorin / eines Professors eingeholt.

 

Verhältnis zur Studienarbeit in Heidelberg und Möglichkeit der Wiederholung

Eine Anerkennung ist ausgeschlossen, wenn die Studienarbeit bereits in Heidelberg im Rahmen einer Universitätsprüfung unternommen wurde (genauer Zeitpunkt: Ausgabe des Themas).

Wurde eine während eines Auslandsstudiums erbrachte Arbeit anerkannt, so kann die Studienarbeit im Rahmen einer Universitätsprüfung nicht nochmals absolviert werden. Eine „Notenverbesserung“ ist also nicht möglich.

Wird die Universitätsprüfung (zum Bestehen oder zur Verbesserung) wiederholt (§ 18 der Schwerpunktbereichsprüfungsordnung), so muss nochmals eine Studienarbeit angefertigt werden. Auch hier gilt, dass der Schwerpunktbereich nur insgesamt, mit allen drei Teilleistungen) wiederholt werden kann.

Da typischerweise das Auslandsstudium vor der Wahl des Schwerpunktbereichs erfolgt, kann der Antrag ebenfalls bereits vor der Wahl des Schwerpunktbereichs gestellt werden. In diesem Falle wird die Anerkennung unter der Bedingung ausgesprochen, dass der passende Schwerpunktbereich gewählt wird und ggf. nach einem Auswahlverfahren, eine entsprechende Zuteilung erfolgt. In der Anerkennung der Studienleistung liegt keine Zusicherung der Zuteilung eines Platzes im Schwerpunktbereich. Auch hier gelten die allgemeinen Regelungen des Auswahlverfahrens (bei deutlicher Überbuchung Auswahlentscheidung nach der Durchschnittsnote der Zwischenprüfung).

 

Wirkung der Anerkennung

Die Anerkennung wird in einem schriftlichen Bescheid ausgesprochen. Die Ausfertigung der Arbeit sowie der Datenträger mit der elektronischen Datei werden nach den allgemeinen Regeln archiviert.

Die Anerkennung gilt nur für die Universitätsprüfung in Heidelberg. Auf der Examensurkunde der Universität erfolgt keine Kennzeichnung der Anerkennung; auf einem Zeugnis der Teilleistungen und einem „Transcript of Records“ wird unter Angabe der ausländischen Hochschule, des Semesters, des Prüfers und der Note vermerkt, dass die Leistung anerkannt wurde.

Die schriftliche Arbeit kann, wenn weitere Voraussetzungen (v.a. Referat) erfüllt sind (siehe Informationsblatt) zugleich als Seminararbeit anerkannt werden. Eine gleichzeitige Anerkennung als Teilleistung einer Fortgeschrittenenübung ist nicht möglich.

Die Anerkennung einer Studienarbeit, die ab dem Sommersemester 2015 angefertigt wird, hat zur Folge, dass das Semester, in dem die Arbeit angefertigt wurde, nicht mehr gemäß § 22 Absatz 2 Nr. 3 JAPrO unberücksichtigt bleiben kann.

Verantwortlich: E-Mail
Letzte Änderung: 07.12.2016
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