Studienarbeit

Schwerpunktbereiche: Studien- und Prüfungsleistungen
Studienarbeit
Zuteilungsverfahren
Themen
Ablauf
Studienarbeit im Ausland

Schwerpunktbereiche: Studien- und Prüfungsleistungen

Im Schwerpunktbereich sind keine allgemein vorgeschriebenen Studienleistungen zu erbringen, sondern nur drei Teilprüfungsleistungen als Abschlussprüfungen zu absolvieren. Die Universitätsprüfung besteht aus einer schriftlichen Studienarbeit, einer Aufsichtsarbeit und einer mündlichen Prüfung. Für die Endnote der Prüfung im Schwerpunktbereich werden die Ergebnisse der Einzelnoten wie folgt berücksichtigt:

 

alte Prüfungsordnung neue Prüfungsordnung

Prüfungsleistungen im Schwerpunktbereich

 

die Note der schriftlichen Studienarbeit mit 40 % die Note der schriftlichen Studienarbeit mit 50 %
die Note der Aufsichtsarbeit mit 30 %  
die Note der mündlichen Prüfung mit 30 %. die Note der mündlichen Prüfung mit 50 %.

 

Studienarbeit

Voraussetzungen

Amtliche Sammlung
 

Die Studienarbeit kann erst geschrieben werden, wenn alle drei Übungen für Fortgeschrittene bestanden wurden und der Schwerpunkbereich gewählt wurde. Die drei Übungen müssen zum Zeitpunkt der Ausgabe des Themas bestanden worden sein. Es ist daher unproblematisch, wenn zum Zeitpunkt des Ablaufs der Anmeldefrist noch nicht feststehen sollte, ob die letzte Übung bestanden wurde.

Ab 2014 tritt der sogenannte "Grundlagenschein II" als weitere Zulassungsvoraussetzung zur Studienarbeit hinzu.

Es empfiehlt sich, die Studienarbeit frühestens nach dem zweiten Semester des Schwerpunktstudiums anzufertigen. Die Studienarbeit wird meist als erste Teilleistung der Universitätsprüfung absolviert. Man kann jedoch auch mit der Klausur im Schwerpunktbereich beginnen. Die mündliche Prüfung ist immer die letzte der drei Teilprüfungen (§ 14 Abs. 1 der Schwerpunktbereichsprüfungssatzung).

Die schriftliche Studienarbeit wird als vierwöchige Hausarbeit geschrieben. Die Studienarbeit kann (im Rahmen der Kapazität) in einem Seminar, nachlaufend zu einer Vorlesung oder ohne Veranstaltungsbezug zu einem Themenbereich des Schwerpunktbereichs geschrieben werden (zum Zuteilungsverfahren s.u.).

Unterschied Seminararbeit und Studienarbeit

Man muss unterscheiden:

  • Die Seminararbeit ist Zulassungsvoraussetzung zur Staatsprüfung gem. § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO. Es existiert keine Verbindung zum Schwerpunktbereich, d.h. man kann eine Seminararbeit „im eigenen Schwerpunktbereich“, in einem anderen Schwerpunktbereich oder in einem Seminar ohne Schwerpunktanbindung anfertigen.
  • Die Studienarbeit als Teilleistung der Schwerpunktbereichsprüfung (§ 11 Nr. 1 der Schwerpunktbereichsprüfungssatzung) muss im eignen Schwerpunktbereich absolviert werden.
  • Wenn die Studienarbeit im Rahmen eines Seminars geschrieben wird, kann – nach Teilnahme an dem Seminar und dem Referat als weiterer Prüfungsleistung – mit der gleichen Arbeit auch ein Seminarschein erworben werden. Es besteht allerdings kein Anspruch darauf, die Studienarbeit in einem Seminar anzufertigen: Die Zuteilung der Studienarbeitsthemen ist Ergebnis eines Auswahlverfahrens (siehe unten).
  • In jedem Schwerpunktbereich werden Seminare angeboten; diese sind also auch Lehrveranstaltungen des Angebots im Schwerpunktbereich.

Zuteilungsverfahren

Zur Verbesserung des Verfahrens der Zuteilung der Studienarbeiten im Rahmen der Universitätsprüfung im Schwerpunktbereich hat der Fakultätsrat nach Diskussion in der Studienkommission am 06. Februar 2013 eine neue Verfahrensordnung nach § 7 Abs. 5 der Schwerpunktbereichsprüfungssatzung beschlossen. Ziel der Änderung ist es, allen Antragstellern zum gewünschten Semester im Rahmen eines klaren Zuteilungsverfahrens ein Thema zuzuteilen. Die neue Fassung des § 4 lautet:

 

§ 4 Erbringung der schriftlichen Studienarbeit
 
(1) Die schriftliche Studienarbeit wird in der Regel veranstaltungsbegleitend im Rahmen eines Seminars, eines Kolloquiums oder einer Vorlesung erbracht.
 
(2) Zur schriftlichen Studienarbeit wird auf Antrag zugelassen, wer erfolgreich an je einer Übung für Fortgeschrittene im Zivilrecht, Strafrecht und Öffentlichen Recht teilgenommen hat sowie eine Klausur oder eine Seminararbeit einer Lehrveranstaltung in der Rechtsgeschichte oder Rechtsphilosophie und zusätzlich eine Klausur oder eine Seminararbeit einer Lehrveranstaltung in der Methodenlehre, der Rechtsvergleichung oder der Rechtssoziologie bestanden hat. Der Leistungsnachweis in der Methodenlehre, der Rechtsvergleichung oder der Rechtssoziologie kann durch vergleichbare Leistungsnachweise ersetzt werden, die an einer anderen Universität im In- oder Ausland erbracht wurden; ein den Anforderungen des §§ 22 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 JAPrO entsprechendes Auslandsstudium ersetzt den Leistungsnachweis in der Rechtsvergleichung. Das Erfordernis des Satz 1 gilt erstmals für Kandidatinnen und Kandidaten, welche die Studienarbeit in der vorlesungsfreien Zeit vor dem Sommersemester 2014 anfertigen.
 
Die Bewerber um eine schriftliche Studienarbeit, die die Voraussetzung nach Absatz 1 erfüllen, melden sich innerhalb der vom Prüfungsamt gesetzten Frist, die in der Regel vier Wochen vor Ende der Vorlesungszeit sein soll, beim Prüfungsamt an. Der genaue Zeitpunkt wird jeweils wenigstens zwei Wochen im Voraus vom Prüfungsamt auf der Homepage der Fakultät bekanntgegeben. Die Studienarbeiten werden zentral durch das Prüfungsamt zugeteilt. Die Bewerber können Zuteilungswünsche zu bestimmten Lehrveranstaltungen des Schwerpunktbereichs oder den in Absatz 8 genannten Themengebieten äußern, die nach Maßgabe der Kapazitäten berücksichtigt werden. Die Themen der Studienarbeiten müssen vorrangig aus dem spezifischen Prüfungsstoff stammen, nachrangig können auch Aufgaben aus der Pflichtfachvertiefung des jeweiligen Schwerpunktbereichs gestellt werden. Übersteigt die Zahl der Bewerber die in einer Veranstaltung angebotene Anzahl der Plätze bzw. Themen, entscheidet das Los. Bewerber, die nach § 18 der Satzung der Universität Heidelberg über Ausbildung und Prüfung in den Schwerpunktbereichen im Studiengang Rechtswissenschaft die Studienarbeit im Rahmen eines Wiederholungsversuchs oder Notenverbesserungsversuchs anfertigen, können sich innerhalb einer Woche nach der mündlichen Prüfung anmelden. Studierende, welche die Prüfung im Notenverbesserungsversuch wiederholen, werden bei der Zuteilung der Studienarbeiten nachrangig berücksichtigt.
 
(3) Liegt die schriftliche Studienarbeit zum Zeitpunkt der mündlichen Prüfung nicht vor, wird dieser Teil der Universitätsprüfung mit ungenügend (0 Punkte) bewertet.
 
(4) Die Aufgabe der schriftlichen Studienarbeit wird vom Prüfungsamt ausgegeben. Die Bearbeitung ist beim Prüfungsamt schriftlich und elektronisch auf einem Datenträger abzugeben.
 
(5) Der Bearbeiter hat schriftlich zu erklären, dass er die Arbeit selbständig angefertigt und andere Quellen und Hilfsmittel als die angegebenen nicht benutzt hat.
 
(6) Der Betreuer bewertet die Arbeit und gibt dem Prüfungsamt die Bewertung der schriftlichen Studienarbeit bekannt.
 
(7) Das Prüfungsamt gibt dem Bearbeiter die Bewertung bekannt. Die bewertete Studienarbeit wird im Prüfungsamt aufbewahrt.
 
(8) Bis zum 15.05. (für das folgende Wintersemester) bzw. bis zum 15.11. (für das folgende Sommersemester) teilen die der Fakultät angehörenden Professoren und Privatdozenten dem Prüfungsamt mit, in welchen Veranstaltungen bzw. zu welchen Themengebieten sie im jeweils kommenden Semester schriftliche Studienarbeiten anbieten werden und innerhalb welcher Frist mit der Bearbeitung des Studienarbeitsthemas begonnen werden kann.
 

 

Das Zuteilungsverfahren gilt für die Studienarbeiten, die in der vorlesungsfreien Zeit nach dem SS 2013 angefertigt werden. Themen, die davor bearbeitet werden, fallen nicht unter die neue Regelung.

 

Kandidatinnen und Kandidaten beantragen die Zuteilung eines Studienarbeitsthemas direkt beim Prüfungsamt. Es erfolgt keine Zusage vom Aufgabensteller selbst; die Bewerber können Wünsche hinsichtlich der Anfertigung im Rahmen eines Seminars oder zu einem bestimmten Themenkomplex äußern, die im Umfang der zur Verfügung stehenden Kapazität zu berücksichtigen sind.

Im einzelnen:

  1. Bis zum 15.05. (für das folgende Wintersemester) bzw. bis zum 15.11. (für das folgende Sommersemester) teilen die der Fakultät angehörenden Professoren und Privatdozenten dem Prüfungsamt mit, in welchen Seminaren bzw. zu welchen Themengebieten sie im jeweils kommenden Semester schriftliche Studienarbeiten anbieten werden und innerhalb welcher Frist mit der Bearbeitung des Studienarbeitsthemas begonnen werden kann.
  2. Die Bewerber um eine schriftliche Studienarbeit melden sich innerhalb der vom Prüfungsamt gesetzten Frist, die in der Regel vier Wochen vor Ende der Vorlesungszeit sein soll, beim Prüfungsamt an.
  3. Die Studienarbeiten werden zentral durch das Prüfungsamt zugeteilt. Die Bewerber können Zuteilungswünsche zu bestimmten Lehrveranstaltungen des Schwerpunktbereichs oder zu Themengebieten äußern, die nach Maßgabe der Kapazitäten berücksichtigt werden. Die Themen der Studienarbeiten müssen vorrangig aus dem spezifischen Prüfungsstoff stammen, nachrangig können auch Aufgaben aus der Pflichtfachvertiefung des jeweiligen Schwerpunktbereichs gestellt werden.
  4. Übersteigt die Zahl der Bewerber die in einem Seminar bzw. zu einem Themenbereich angebotene Anzahl der Plätze bzw. Themen, entscheidet das Los. Wiederholer der Universitätsprüfung (zur Notenverbesserung) werden nachrangig berücksichtig.
  5. Wiederholer der Universitätsprüfung können sich bis spätestens eine Woche nach der mündlichen Universitätsprüfung zur Studienarbeit der folgenden Semesterferien anmelden.
  6. Das Prüfungsamt informiert die Bewerberinnen und Bewerber nach Durchführung des Zuteilungsverfahrens zeitnah über die Zuteilung zu einem Seminar / einem Themenbereich.

 

Fristen für die Studienarbeiten vor dem Sommersemester 2016:

  • Spätestens am 01.06.2017: Veröffentlichung der Themenlisten
  • 01.06.2017-15.07.2017: Bewerbungsfrist Studienarbeiten
  • Spätestens Ende Juli 2017: Information der Bewerberinnen und Bewerber über die Zuteilung
  • 31.07.2017: Frühester Ausgabetermin der Studienarbeitsthemen (soweit in der Veröffentlichung der Seminare und Themenbereiche nicht abweichend festgelegt).
  • 15.09.2017: Spätester Ausgabetermin der Studienarbeitsthemen (soweit in der Veröffentlichung der Seminare und Themenbereiche nicht abweichend festgelegt)
  • ANMELDEFORMULAR
  • Das ERGEBNIS der Zuteilung der Themen für die Studienarbeiten wird hier veröffentlicht.

 

Bei der Zuteilung eines Themas im Rahmen eines Seminars wird die Teilnahme an dem Seminar erwartet! Wir bitten darum, dies im Rahmen der Anmeldung zur Studienarbeit bei der Formulierung der Präferenzenliste zu berücksichtigen.

 

Themenliste (nach dem Sommersemester 2017)

 

Schwerpunktbereich(e)
Name Aufgabensteller
Titel des Seminars
Themenbereich
früheste und späteste Ausgabe des Themas am
ggf. Zeit und Ort der Vorbesprechung (zum Seminar)
SB 1
Prof. Dr. Deutsch
Historische Rechtssprache und Quellenkunde zur europäischen Rechtsgeschichte
 
Semesterende/Semesteranfang
 
SB 1
Prof. Dr. Hattenhauer
 
(Privat-)rechtsgeschichte
beliebig
 
SB 2
Prof. Dr. Hermann 
Kriminologisches Seminar 
 
 
 
SB 2
Prof. Dr. Dölling
Neue Gesetzgebung im Strafrecht und Strafverfahrebsrecht
 
31.07.-15.09.2017
 
SB 2
Prof. Dr. Schuhr / Prof. Dr. Haas
Thema: Grundlagen des Strafrechts, Zurechnung I
 
31.07.-15.09.2017
 
SB 3
Prof. Dr. Kahl
 
Europäisches Verwaltungsrecht
Die Aufgaben werden alle (!) ausschließlich am 28.07.2017 ausgegeben. Bitte finden Sie sich hierfür um 9 Uhr vor dem Prüfungsamt ein
 
SB 3
Prof. Dr. Schmidt-Aßmann
 
Europäisches Verwaltungsprozessrecht
1. 8. 2017 bis 1. 9. 2017
 
SB 3
Prof. Dr. Mager
Seminar im WS 2017/18 (Blockveranstaltung)
 
31.07.-15.09.2017
 
SB 4
Prof. Dr. Axer
Grundfragen und aktuelle Probleme des Sozialversicherungsrechts
 
31.07.-15.09.2017
 
SB 4
Prof. Dr. Lobinger
Zivil- und arbeitsrechtliches Seminar (HINWEIS: Eine Teilnahme an der mündlichen Schwerpunktprüfung ist bei einer Studienarbeit im Rahmen dieses Seminars frühestens im Termin Frühjahr 2018 möglich!)
 
01.08. - 13.10.2017
s. bes. Aushang
SB 4
Prof. Dr. Stoffels
Seminar im Arbeitsrecht
 
31.07.2017/ 15.10.2017
 
SB 5a
Prof. Dr. Reimer
Taxation in a Changing World -
Tax Policies and Redistribution of Wealth (April 2017)
 
 
Das Seminar hat bereits stattgefunden. Um Studienarbeiten können sich nur Teilnehmer/-innen des Seminars bewerben.
SB 5a
Prof. Dr. Reimer
Digitalisierung des Rechts
 
 
4.7.2017, 17.00 Uhr, Institut für Finanz- und Steuerrecht (LS Reimer), Raum 229
SB 5a
Prof. Dr. Reimer
 
Stoff des Schwerpunktbereichs 5a
 
 
SB 5a
Prof. Dr. Kube
 
Stoff des Schwerpunktbereichs 5a
 
 
SB 5a
Prof. Dr. Heuermann
Seminar Entwicklungslinien im Steuerrecht
 
31.7.-15.9.17
Vorbesprechung am Mittwoch,  28.06.2017,  um  11  Uhr  c.t., Institut für Finanz- und Steuerrecht, Jur. Seminar, Westtrakt, Raum 229 (LS Prof. Reimer).
SB 5b
Prof. Dr. Hommelhoff/ Dr. Harbarth
 
Aktienrecht und Aktienkonzernrecht
Drei Ausgabetermine: 31.7.; 21.8.; 11.9.2017
 
SB 5b
Prof. Dr. Geibel
 
Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht (ohne Seminaranbindung)
31.7.-15.9.17
 
SB 6
Prof. Müller-Graff
 
Allgemeine Themen zum Wirtschafts-/Europarecht
31.07.2017/ 15.09.2017
 
SB 6
VORANKÜNDIGUNG FÜR WS 2017/18! Prof. Dr. Baldus/ Dr. Raff
VORANKÜNDIGUNG FÜR WS 2017/18! Seminar SPB 6, Recht der missbräuchlichen Klauseln
 
nachlaufend, also Ausgabe Februar 2018
erste Vorbspr. am 22.5. um 19h c.t. im IGR, Raum 016, zweite im Oktober.
SB 7
Prof. Dr. Kern
 
Zivilprozessrecht I (Erkenntnisverfahren)
 
 
SB 7
Prof. Dr. Kern
 
Zivilprozessrecht II (Zwangsvollstreckungsrecht)
 
 
SB 7
Prof. Dr. Kern
 
Insolvenzrecht
 
 
SB 7  und 8a
Prof. Dr. Kern
 
Internationales Verfahrensrecht
 
 
SB 7
Prof. Dr. Kern
Insolvenzrecht
 
 
Nur nach besonderer Absprache bei bereits bewerteter, thematisch passender Studienarbeit; Vorbesprechung zu Beginn der Vorlesungszeit, Blockseminar voraussichtlich im Dezember oder Januar, Unkosten ca. 120,- Euro
SB 7
Prof. Dr. Piekenbrock
 
Themen wie bei Prof. Kern
 
 
SB 7  und 8a
Prof. Dr. Kern
 
Internationales Verfahrensrecht
 
 
SB 8a
Prof. Dr. Pfeiffer
 
IPR und IZVR
 
 
SB 8a
Prof. Dr. Weller 
Wirtschaft und Menschenrechte im IPR
 
31.7.17 bis 15.9.17
 
SB 8b
Prof. Dr. Grzeszick
Internationaler Freihandel und Investitionsschutz im Rahmen von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie
 
 
 
SB 8b
Prof. Dr. Seibert-Fohr
Der universelle Schutz der Menschenrechte
 
 8.8.-15.9.
 
SB 8b
Prof. Dr. Borowski
Theorie und Dogmatik der Grund- und Menschenrechte
 
 
insgesamt eine Vorbesprechung wird Ende des Sommersemesters angesetzt 
SB 8b
Prof. Dr. Borowski
 
allgemeine Themen des SB Völkerrechts
 
 
SB 8b
Prof. Dr. Peters
 
Völkerrecht, Internationale Organisationen, Internationale Menschenrechte
31.7.-15.9.2017
 
SB 9
Prof. Dr. Dannecker
Medizin- und Gesundheitsstrafrecht
 
31.7.-28.8.2017
 
SB 9
Prof. Dr. Geibel
Blockseminar zum Medizinzivilrecht
 
31.7.-15.9.17
 
SB 9
Prof. Dr. Axer
Grundfragen und aktuelle Probleme des Sozialversicherungsrechts
 
31.07.-15.09.2017
 

 

Hinweis zu den Seminaren: Über das Prüfungsamt erfolgt keine Information über das Seminar selbst (Ort, Datum, Vorbesprechung). Wir bitten Sie daher, die entsprechenden Informationen den Seminarankündigungen (Aushänge, Vorlesungsverzeichnis, Informationen auf den Internetseten des Lehrstuhls) zu entnehmen und sich im Zweifel an den Lehrstuhl zu wenden. Bitte nehmen Sie auch an der Vorbesprechung teil.

 

 

Ablauf

Bitte beachten Sie:

  • Ziel des Verfahrens ist, jeder Studentin / jedem Studenten im gewünschten Semester ein Studienarbeitsthema zuzuteilen.
  • Es können auf dem Anmeldeformular Präferenzen hinsichtlich einer Seminaranbindung oder des gewünschten Themenbereichs angegeben werden, die im Rahmen der Kapazität berücksichtigt werden. Es wird dazu geraten, die auf dem Formular angegebenen vier möglichen Zuteilungswünsche auszuschöpfen. Es besteht allerdings kein Anspruch auf Teilnahme an einem Seminar oder Zuteilung eines Studienarbeitsthemas aus einem bestimmten Bereich.
  • Die Beantragung der Zuteilung eines Studienarbeitsthemas ist verbindlich. Ein Rücktritt kommt nur im Rahmen des § 8 der Schwerpunktbereichsprüfungssatzung in Betracht.

 

Formalia und Ablauf

  • 01.06.2017-15.07.2017: Bewerbungsfrist Studienarbeiten
  • Die gegebenenfalls auf dem Aufgabenblatt der Studienarbeit von der Aufgabenstellerin / dem Aufgabensteller ausgeführten Formalia (maximaler Umfang der Arbeit, Seitenrand, Schriftart, Zeilenabstand etc.) gehen vor.
  • Hilfsweise gelten die Voraussetzungen des Informationsblattes, welche die Bearbeiter der Studienarbeit bei der Ausgabe des Themas ausgehändigt bekommen.

 

Bitte bringen Sie - soweit noch nicht zentral im LSF verbucht - am Tage der Entgegennahme des Studienarbeitsthemas mit:

  • Leistungsnachweise der drei Fortgeschrittenenübungen (bzw. Anerkennungsbescheid bei Anerkennung von Leistungsnachweisen aus einem Auslandsstudium im Original.
  • Leistungsnachweis „Grundlagenschein I“ (aus den Gebieten Rechtsgeschichte oder Rechtsphilosophie) und „Grundlagenschein II" (aus den Gebieten Methodenlehre, Rechtsvergleichung oder Rechtssoziologie) oder als Ersatz des „Grundlagenscheins II“ den Nachweis des Auslandsstudiums im Original.

 

Bei Abgabe der Studienarbeit bringen Sie bitte mit:

  • Die Studienarbeit (als gebundenes Skript),
  • eine CD mit der einer elektronischen Datei der Studienarbeit,
  • auf einem losen Blatt die Bestätigung, dass Sie die Arbeit eigenständig und nur mit dem angegebenen Hilfsmitteln angefertigt haben.

 

 

Studienarbeit im Ausland

Arboretum Ii Halbeweltkugel Farbig
 

Seit der Änderung der Juristenausbildungs- und Prüfungsordnung vom April 2013 (Gesetzblatt 2013, Nr. 5 vom 6. Mai, Seite 86f.) besteht in Baden-Württemberg die Möglichkeit, die schriftliche Studienarbeit der Universitätsprüfung im Schwerpunktbereichs während eines rechtswissenschaftlichen Auslandsstudiums zu absolvieren.

Die Möglichkeit der Anerkennung einer während eines Auslandsstudiums angefertigten wissenschaftlichen Arbeit als Studienarbeit im Schwerpunktbereich besteht neben (also zusätzlich zur) Möglichkeit, Studienleistungen als (einen!) zulassungsrelevanten Schein anerkennen zu lassen (z.B. Fortgeschrittenenübung oder Seminarschein).

 

§ 31 Abs. 2 JAPrO: „Eine Studienarbeit, die nach bestandener Zwischenprüfung im Rahmen eines rechtswissenschaftlichen Auslandsstudiums angefertigt wurde, wird anerkannt, sofern hinsichtlich der erworbenen Kompetenzen kein wesentlicher Unterschied zu der Studienarbeit nach den Vorgaben der jeweiligen universitären Prüfungsordnung für das Schwerpunktbereichsstudium besteht. Über die Anerkennung entscheidet die Universität, an der das Studium fortgesetzt wird.“

 

Die Anerkennung setzt voraus, dass

  • Eine wissenschaftliche Arbeit (Themenarbeit, Urteilsbesprechung, Falllösung),

  • die nach bestandener Zwischenprüfung (keine Anerkennung von Prüfungsleistungen aus einem Vorstudium // der Schwerpunktbereich muss noch nicht gewählt worden sein),

  • während eines rechtswissenschaftlichen Auslandsstudiums absolviert wurde (unerheblich ist, ob es sich um ein ERASMUS-Semester, um ein Auslandsstudium im Rahmen eines anderen Austauschprogramms oder um ein eigenständig organisiertes Auslandsstudium handelt).

  • Die erworbenen Kompetenzen müssen zudem im Wesentlichen gleich sein. Das Niveau der wissenschaftlichen Auseinandersetzung muss also im Wesentlichen dem entsprechen, was von Studierenden mindestens mittlerer  Semester gefordert werden kann. Das Thema der Arbeit muss zudem den Prüfungsinhalten eines an der Universität Heidelberg angebotenen Schwerpunktbereichs entsprechen. (siehe: Beschreibungen der Schwerpunktbereiche) Die Aufgabenstellung muss aus einem vergleichbaren Themengebiet der Rechtsordnung des Gastlandes stammen oder die europäischen, internationalen oder rechtsvergleichenden Bezüge eines Schwerpunktbereichs betreffen.

  • In der wissenschaftliche Arbeit, muss sich die Kandidatin / der Kandidat) in ausreichendem Umfang mit Literatur und Rechtsprechung auseinandergesetzt haben.

 

Formelle Voraussetzungen

  • In der Regel 20-30 Seiten Text (ohne Deckblatt, Inhalts- und Literaturverzeichnis).

  • Die Arbeit muss innerhalb einer Bearbeitungszeit von 4 bis 6 Wochen angefertigt worden sein.

  • Das Thema wurde zugeteilt (also gestellt, nicht vom Bearbeiter ausgewählt).

  • Es erfolgte keine Betreuung während der Bearbeitung durch den Aufgabensteller.

 

Antragstellung

Bewertungsbogen Studienarbeit im Ausland
Bewertungsbogen



Es sind folgende Unterlagen einzureichen:

  • Antrag (formlos, schriftlich), s.u.

  • Immatrikulationsbescheinigung des Semesters nach dem letzten Auslandssemester (also des ersten Semesters, das (wieder) aktiv in Heidelberg studiert wird).

  • Bewertung der Arbeit nach dem 18-Punkte-Schema (§ 15 Abs. 1 der Schwerpunktbereichssatzung). Dem Prüfer wird ein Bewertungsbogen (englisch französisch) zur Verfügung gestellt, in dem das juristische Notensystem und die Vergabepraxis erläutert wird.

  • Bewertete Arbeit (im Original oder – wenn die Arbeit dauerhaft bei der Universität im Ausland verbleibt – ein Zweitausdruck der Arbeit) und (wenn vom Prüfer zur Verfügung gestellt) die Begründung der Bewertung.

  • Die Arbeit als elektronische Datei (im Word-, pdf- oder Open Office-Format)

  • Es kann zudem die Vorlage einer deutschen Übersetzung verlangt werden.

 

 

 

Der Antrag soll beinhalten:

  • Bezeichnung der Ausländischen Universität und des Auslandssemesters

  • Name des Aufgabenstellers

  • Titel der Arbeit

  • Schwerpunktbereich, in dem die Arbeit als Studienarbeit anerkannt werden soll.

  • Der Antrag ist an das Prüfungsamt der Juristischen Fakultät zu richten. Es entscheidet die Dekanin / der Dekan. Zur Frage der Vergleichbarkeit der erworbenen Kompetenzen wird vom Prüfungsamt eine Stellungnahme einer im Schwerpunkbereich lehrenden Professorin / eines Professors eingeholt.

 

Verhältnis zur Studienarbeit in Heidelberg und Möglichkeit der Wiederholung

Eine Anerkennung ist ausgeschlossen, wenn die Studienarbeit bereits in Heidelberg im Rahmen einer Universitätsprüfung unternommen wurde (genauer Zeitpunkt: Ausgabe des Themas).

Wurde eine während eines Auslandsstudiums erbrachte Arbeit anerkannt, so kann die Studienarbeit im Rahmen einer Universitätsprüfung nicht nochmals absolviert werden. Eine „Notenverbesserung“ ist also nicht möglich.

Wird die Universitätsprüfung (zum Bestehen oder zur Verbesserung) wiederholt (§ 18 der Schwerpunktbereichsprüfungsordnung), so muss nochmals eine Studienarbeit angefertigt werden. Auch hier gilt, dass der Schwerpunktbereich nur insgesamt, mit allen drei Teilleistungen) wiederholt werden kann.

Da typischerweise das Auslandsstudium vor der Wahl des Schwerpunktbereichs erfolgt, kann der Antrag ebenfalls bereits vor der Wahl des Schwerpunktbereichs gestellt werden. In diesem Falle wird die Anerkennung unter der Bedingung ausgesprochen, dass der passende Schwerpunktbereich gewählt wird und ggf. nach einem Auswahlverfahren, eine entsprechende Zuteilung erfolgt. In der Anerkennung der Studienleistung liegt keine Zusicherung der Zuteilung eines Platzes im Schwerpunktbereich. Auch hier gelten die allgemeinen Regelungen des Auswahlverfahrens (bei deutlicher Überbuchung Auswahlentscheidung nach der Durchschnittsnote der Zwischenprüfung).

 

Wirkung der Anerkennung

Die Anerkennung wird in einem schriftlichen Bescheid ausgesprochen. Die Ausfertigung der Arbeit sowie der Datenträger mit der elektronischen Datei werden nach den allgemeinen Regeln archiviert.

Die Anerkennung gilt nur für die Universitätsprüfung in Heidelberg. Auf der Examensurkunde der Universität erfolgt keine Kennzeichnung der Anerkennung; auf einem Zeugnis der Teilleistungen und einem „Transcript of Records“ wird unter Angabe der ausländischen Hochschule, des Semesters, des Prüfers und der Note vermerkt, dass die Leistung anerkannt wurde.

Die schriftliche Arbeit kann, wenn weitere Voraussetzungen (v.a. Referat) erfüllt sind (siehe Informationsblatt) zugleich als Seminararbeit anerkannt werden. Eine gleichzeitige Anerkennung als Teilleistung einer Fortgeschrittenenübung ist nicht möglich.

Die Anerkennung einer Studienarbeit, die ab dem Sommersemester 2015 angefertigt wird, hat zur Folge, dass das Semester, in dem die Arbeit angefertigt wurde, nicht mehr gemäß § 22 Absatz 2 Nr. 3 JAPrO unberücksichtigt bleiben kann.

Verantwortlich: E-Mail
Letzte Änderung: 30.05.2017
zum Seitenanfang/up